Zitronenfalter 02/2019

Alle reden vom Aufbruch. Alle wissen, dass sich die Zeiten ändern und sich was tun muss.

Manchmal hat man allerdings den Eindruck, dass sich dort besonders wenig ändert, wo der Aufbruch am inbrünstigsten beschworen wird: in den Kirchen. Gustav Werner, der Reutlinger Ahnherr der Diakonie, prägte den Satz: „Was nicht zur Tat wird, hat keinen Wert.“ Er lebte vor 150 Jahren, als die Industrialisierung die Lebenswelt durcheinanderwirbelte. Er hatte eine scheinbar schräge Idee, um sich den Zeitläufen zu stellen: Er gründete eine christliche Fabrik. Mit Erfolg und mit fairen Bedingungen für die Mitarbeiter. Ein glaubwürdiger Aufbruch von Kirche.


Auch in unseren Zeiten reicht es nicht mehr, zu sagen, dass sich etwas ändern muss und wie. Es muss auch „zur Tat“ werden. Kirche für morgen hat in der zu Ende gehenden Synodalperiode vieles angestoßen, das dazu helfen soll, dass Kirche für diese Zeit und die Menschen relevant wird. Am 1. Dezember ist Kirchenwahl. Dass noch mehr „zur Tat wird“, dass „Aufbruch“ keine leere Floskel in unserer Kirche bleibt, dafür stehen die Synodalkandidatinnen und -kandidaten von Kfm ein.


Was Kfm bewegt, und was zur Tat werden soll – darum geht es in diesem Heft, das Sie hier herunterladen können.

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