Calw / Nagold / Neuenbürg

GÖTZ KANZLEITER

Ostelsheim, 53 Jahre alt, verheiratet, 4 Kinder, Diakon, Geschäftsführer der Stiftung Diakonie in Württemberg, Familien- und Organisationsberater, Paartherapeut und Mitglied der aktuellen 15. Landessynode, verheiratet, 4 Kinder.

Ich glaube daran, dass Gott in Jesus, uns durch seinen Geist in eine Kirche von Morgen führt.

WARUM ICH KANDIDIERE

Ich kandidiere im Wahlkreis Calw/ Nagold/ Neuenbürg für einen Sitz in der Landessynode der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, weil mir die Zukunft unsere Kirche am Herzen liegt.

Ehrenamtlich engagiere ich mich in der gemeindlichen Jugend- und Freizeitarbeit und in der Entwicklung und Durchführung kreativer und innovativer Gottesdienste. Ich schätze die Möglichkeiten unserer Kirche, gleichzeitig leide ich an den verknöcherten Strukturen und veralteten Erscheinungsformen. Wir brauchen in unserer Kirche

  • Raum für kreative Ideen und neue Aufbrüche – Kirche kann wachsen.
  • Raum für ein handelndes Christsein, das die Sorgen der Menschen sieht und für sie ökologisch und nachhaltig wirkt. Gottes Schöpfung aktiv bebauen und bewahren.
  • Engagement in Kommune und Quartier. Wir müssen mit unseren Aktivitäten rein ins Gemeinwesen, über traditionelle Zielgruppen hinaus denken, hin zu den Menschen.

 

Ich glaube daran, dass Gott in Jesus, uns durch seinen Geist in eine Kirche von Morgen führt.

Ich kandidiere für „Kirche für Morgen“ weil mir der Alltag und die Zukunft unsere Kirche am Herzen liegt. Als ehrenamtlicher und hauptamtlicher Mitarbeiter in Jugend- und Gemeindearbeit und in der Diakonie schätze ich die vielen Möglichkeiten unserer Kirche, gleichzeitig leide ich auch an den verknöcherten Strukturen und veralteten Erscheinungsformen unseres alten „Dampfschiffes Kirche“. Mit den Ideen und der Dynamik von „Kirche für Morgen“ verbinde ich die Hoffnung, unser Kirchenschiff wieder in Fahrt und auf Kurs zu bringen.

Kirche für Morgen als Reforminitiative gibt mir Rückenwind und bietet

  • Raum für ein glaubwürdiges Christsein,
    das die Sorgen der Menschen sieht und für sie handelt
  • Raum für kreative Ideen und neue Aufbrüche
  • Raum für eine ökologisch nachhaltige Kirche
  • Raum für eine geistliche Weite, eingebunden in die biblische Tradition mit dem Blick nach vorne, Reformation jetzt
  • Raus aus den kirchlichen Gebäuden, rein ins Gemeinwesen
  • kirchliche Aktivitäten in allen Lebensbereichen, in Kommune und Quartier
  • Ressourcen für die Kinder- und Jugendarbeit bereitstellen
  • Zielorientierte Angebote über das traditionell kirchliche Milieu hinaus
  • In Zeiten der akuten Wohnungsnot müssen wir als Kirche unsere Ressourcen einsetzen, damit bezahlbarer Wohnraum für alle Gesellschaftsschichten zur Verfügung steht.

Mein besonderes Anliegen gilt Menschen auf der Schattenseite des Lebens.

Armut, Arbeitsplatzverlust, Krankheit, Trennung und Lebenskrisen lassen diese Menschen am guten Plan Gottes für ihr Leben zweifeln. Jesus hat uns gezeigt nach welchen Grundsätzen er sich Kirche vorstellt: Er ging an die Hecken und Zäune, lud die am Rande stehenden zum Mahl ein. Wir können unseren Glauben an Jesus nur glaubhaft verkündigen, wenn wir als Kirche auch diese Menschen in den Blick nehmen.

Unsere Kirche braucht Dynamik und Aufbruch. Bewährtes wird erhalten, sinnentleerte Traditionen lasse wir los, damit haben wir Kraft und Energie für neue Wege.

Dazu überschreiten wir Milieugrenzen, stiften Gemeinschaft und engagieren uns für sozialdiakonische Lebensformen. Unser Personal ist vielfältig qualifiziert, arbeitet in multiprofessionellen Teams, schult und begleitet ehrenamtliches Engagement. 

In vielen Initiativen auf gemeindlicher und übergemeindlicher Ebene entwickeln wir nachhaltige Konzepte.

Im Jahr 2050 hat sich unser träger Dampfer in ein solarunterstütztes Segelschiff weiterentwickelt, mit lebensfreundlichen Kajüten für ein buntes Miteinander segeln wir in fröhlicher Gemeinschaft in allen Milieus und Kulturen. Meine Kinder und deren Kinder finden Heimat in diesem Schiff und haben Lust miteinzusteigen.

KIRCHE ZU DEN MENSCHEN BRINGEN.