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FREUDENSTADT / SULZ AM NECKAR

BRITTA GALL

38 Jahre, verheiratet, vier Kinder, Dipl. Betriebswirtin, u.a. Mitarbeit im Leitungsteam, im Musikteam und Moderation im Alternativgottesdienst „SoGo 11/15“, Pfalzgrafenweiler

Raus aus dem Kirchen-Koma! Ich will eine lebendige Kirche - nah bei Mensch und Gott durch eine Reform von Gottesdienst und Pfarrberuf.

WARUM ICH MICH IN DER LANDESSYNODE ENGAGIERE

Kirche im Koma. 

50% weniger Mitglieder bis 2050. 

Unbesetzte Pfarrstellen. 

Enttäuschte Christen, die zu Freikirchen wechseln.  

Suchende, die in unserer Kirche keine Heimat finden.

Düstere Aussichten?

Die Evangelische Landeskirche ist mein Zuhause. An diesen Platz bin ich gestellt. Und ich möchte mich mit Herz, Hand und Hirn einbringen.

Ich glaube an eine gute Zukunft unserer Evangelischen Landeskirche! 

Aber mit einem „Weiter-wie-bisher“ läuft das nicht.

Wir brauchen keine Angst haben vor Veränderungen unserer Kirche. Sie darf und muss flexibler und dynamischer werden, mit frohem Mut zu neuen Formen und frischen Strukturen. So wollen wir u.a. den Pfarrerberuf, Gottesdienst und Musikstil reformieren.

Das muss sichtbar und erlebbar werden, wenn wir kommende Generationen mit der besten Botschaft der Welt erreichen wollen!

Den Alternativgottesdienst „SoGo 11/15“ in Pfalzgrafenweiler gestalte und feiere ich seit seiner Gründung vor 12 Jahren begeistert mit. Hier erlebe ich viele junge Erwachsene und Familien, die sich für das rettende Evangelium interessieren, die einen Hunger nach Jesus und seinem Wort verspüren. Und, dass Beteiligungskirche funktioniert!

Neben den traditionellen Angeboten brauchen wir eben auch alternative, kreative und innovative Formen von Kirche – lebensnah und authentisch.

Wo wir Jesus groß machen, spielt letztlich keine Rolle. Ob wir das in einem Kirchengebäude oder im Wald, in einem Hauskreis oder in der Landessynode tun. Hauptsache, wir tun es – in Liebe und mit Freude!

Darum engagiere ich mich in unserer Landessynode!

Tobi Wörner kann einfach überzeugend telefonieren
Im Ernst – er hat mich gefragt, bzw. überredet / überzeugt. Ich wär sonst nie auf die Idee gekommen für die Landessynode zu kandidieren.

Kfm geht genau die Themen an, die mir am Herzen liegen, so z.B. das Mutigsein im Bezug auf neue, andere Gottesdienstformen – und orte, das Überdenken und ggf. Aufbrechen alter Strukturen, wo sie dem Wachstum hinderlich sind und das Fördern und Fordern vielfältiger Arten von Verkündigung, Musik, Liturgie und Kommunikation.

Der Sonntagmorgen-10-Uhr-Gottesdienst in der Kirche, als einziger Gottesdienst, nach althergebrachter Liturgie, für alle Gemeindemitglieder, ist Geschichte.
Dafür gibt es ein vielfältiges Gottesdienstleben in unterschiedlichen Gruppierungen mit Menschen aus unterschiedlichen Milieus, die die Gottesdienste verantworten, sich einbringen und sie selbst gestalten, mit dem Pfarrer als Coach und Mentor und Jesus in der Mitte!

RAUS AUS DEM KOMA!

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