Zwanzig Jahre und voller Tatendrang!

Die Reforminitiative „Kirche für morgen“ wird 20 Jahre alt! Am 9. Februar 2001 haben 27 engagierte Frauen und Männer mit viel Begeisterung den Verein „Kirche für morgen“ in Herrenberg gegründet. Bei der Kirchenwahl im selben Jahr konnte „Kirche für morgen“ bereits mit zwei Synodalen in die Landessynode, das Parlament der Württembergischen Landeskirche, einziehen.

Seither ist einiges passiert. Wurde die Reforminitiative am Anfang eher belächelt, so ist sie inzwischen zu einer festen Größe in der Württembergischen Landeskirche geworden. Mit nunmehr zwölf Synodalen ist „Kirche für morgen“ in der Landessynode, vertreten. „Kirche für morgen“ setzt sich ein für neue Formen von Kirche, für mehr Aufbruch, Vielfalt und Kreativität, um die christliche Botschaft zu den Menschen unserer Zeit zu bringen.

Vieles wurde in den vergangenen Jahren erreicht: Gemeinden haben größere Freiheiten bei der Wahl ihrer Pfarrerinnen und Pfarrer, Ehrenamtlichen wird mehr zugetraut bei der Feier von Gottesdiensten und Sakramenten, die kirchenmusikalische Landschaft ist bunter und vielfältiger geworden, neue Gemeindeformen sind gewachsen als Ergänzung zu den traditionellen Parochien und manches mehr.

Das alles waren erste Schritte, aber noch lange nicht das Ziel. Für die Zukunft gibt es noch viel zu tun: Als Kirche dürfen wir uns nicht mit sinkenden Zahlen abfinden. Wir brauchen den Mut, neue Wege zu gehen, Start-ups zu gründen, konsequent 10 Prozent aller Ressourcen in Innovationen zu stecken.

Mit dem bereits zwei Mal verliehenen Innovationspreis zeichnet „Kirche für morgen“ Menschen aus, die mit ihren Projekten zeitgemäße Formen finden, um die beste Botschaft der Welt mit den Menschen zusammenzubringen. Durch die Zeitschrift „Zitronenfalter“ greift die Reforminitiative zwei bis drei Mal im Jahr aktuelle Themen auf und diskutiert brennende Fragen.

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