
v.l.: Matthias Böhler, Reiner Klotz, Kerstin U. Schmidt, Angela Schwarz, Martin Allmendinger, Markus Munzinger, Markus Brenner
Hier finden Sie alle Synodalen von “Kirche für morgen”:
- Wahlkreis 3 Bernhausen/Degerloch: Markus Brenner – Mitglied im Ausschuss “Kirche, Gesellschaft und Öffentlichkeit
- Wahlkreis 4 Ludwigsburg/Marbach: Reiner Klotz – Mitglied im Finanzausschuss
- Wahlkreis 5 Esslingen: Martin Allmendinger – Mitglied im Diakonieausschuss und im Landeskirchenausschuss
- Wahlkreis 6 Leonberg/Ditzingen: Angela Schwarz – Mitglied im theologischen Ausschuss, stellvertretende Gesprächskreisleitung
- Wahlkreis 8 Besigheim/Brackenheim: Matthias Böhler – Mitglied im Ausschuss für Jugend und Bildung und der Liturgischen Kommision
- Wahlkreis 10 Weinsberg/Neuenstadt/Öhringen: Kerstin U. Schmidt – Mitglied im Ausschuss für Mission und Ökumene
- Wahlkreis 24 Bad Urach/Münsingen: Markus Munzinger – Mitglied im geschäftsführenden Ausschuss, Rechtsausschuss und Ältestenrat – Gesprächskreisleitung
Martin Allmendinger
Personal Email: m.allmendinger@kirchefuermorgen.de
Mitglied im Diakonieausschuss und Landeskirchenausschuss
Tiefe Wurzeln in der schwäbisch pietistischen Fildererde. Ganz in der Nähe des Klosterhofs in Denkendorf zu Hause. Dort entdecke ich immer wieder interessante Aspekte des Glaubens und des Lebens, bei den Chorherren zum Heiligen Grab, bei Johann–Albrecht Bengel, im CVJM und in der Kirchengemeinde. Deshalb bin ich aber auch gerne bereit mich neuen Herausforderungen zu stellen. Als Diakon in der Seelsorge in Senioreneinrichtungen, Pflegeheimen und bei Krankenpflegevereinen im Besuchsdienst im Kirchenbezirk Esslingen unterwegs. Nach 40 Jahren in der Jugendarbeit im Ehren- und im Hauptamt finde ich in der Arbeit mit Betagten, Hochbetagten und Pflegebedürftigen eine neue diakonische Tätigkeit. Diese Aufgabe ermöglicht mir, mich mit meiner eigenen biographischen Veränderung aktiv auseinander zu setzen und meinen Blick auf den Lebensabend und das Lebensende zu richten. Meine Arbeit als Diakon ist außerdem geprägt durch vielfältige Erfahrungen als Supervisor, Bibliodramaleiter und als Spiritual. Gerade in der geistlichen Begleitung von Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen sehe ich eine große Herausforderung und eine riesige Chance für die Kirche der Zukunft. Warum ich bei Kirche für morgen dabei bin … Glaube und Leben gehören untrennbar zusammen. Deshalb ist Diakonie für mich gelebter Glaube und ein elementarer Lebensvollzug einer vom Lebendurchdrungenen Kirche. In der gemeindenahen Diakonie öffnet sich die christliche Gemeinde weit für benachteiligte und bedürftige Menschen. Einzelne und Gruppen wenden sich in liebender Zuwendung nach dem Beispiel Jesu in Matthäus 25, Armen, Kranken, Einsamen, Gefangenen und Fremden zu. Die Zukunft unserer Kirche hängt wesentlich ab von der Beteiligungsmöglichkeit ihrer Mitglieder und der Integrationsfähigkeit solcher Menschen die an der frohen Botschaft von Jesus Christus Interesse haben. Gott lädt Menschen in einer ungeheuer offenen, gastfreundlichen Weise zu sich ein und liebt Jede und Jeden ohne Vorbedingungen. In dem Satz “Ehrung geht vor Bekehrung” liegt für mich die Zukunft unserer Kirche. Bei Kirche für morgen erlebe ich Geschwisterlichkeit, Kritikfähigkeit, Kreativität, Streitkultur und geistliche Perspektiven wie sonst an keiner Stelle innerhalb unsererKirche. Weil ich neue Aufbrüche, neues Wachstum, phantasievolles Mitgestalten in unserer Kirche sehen, fördern und voranbringen möchte, bleibt mir gar nichts anderes übrig, als mich bei Kirche für morgen zu engagieren. Was ich in der Synode erreichen will Mit den rückläufigen Mitgliederzahlen in unseren Kirchengemeinden will ich mich nicht abfinden. Nach zwölfjährigem Engagement als Kirchengemeinderat und einer Fülle von Erfahrungen in unterschiedlichen Gremien und Funktionen auf örtlicher Ebene, im Kirchenbezirk und auf Landesebene habe ich die Hoffnung für unsere Kirche noch nicht aufgegeben. Neue Strukturen, aktiveBeteiligungsmöglichkeiten und das gelebte “Priestertum aller Gläubigen” müssen uns für die Zukunft fit machen. Weil der Geist Gottes uns lebendig macht und am Leben erhält, möchte ich meinen Teil dazu beitragen, dass unsere Kirche nicht in der allgemeinen Depression weitere Rückschritte erleidet. Allein “Gott ist unsere Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben. Darum fürchten wir uns nicht,” Psalm 46,2+3a. Dies möchte ich festhalten und auf den Leuchter stellen. Deshalb will ich nicht einstimmen in das allgemeine Wehklagen und Jammern sondern gerne bereit sein auch weiterhin Verantwortung mit zu tragen in unserer Kirche, für eine Kirche für morgen.
Matthias Böhler
Mitglied im Ausschuss für Jugend und Bildung und der Liturgischen Kommision
Personal Email: m.boehler@kirchefuermorgen.de
32 Jahre alt verheiratet, 2 Kinder Bönnigheim "Ich engagiere mich bei "Kirche für morgen", weil wir die Kirche heute so verändern müssen, dass sie auch noch morgen Bestand hat!" Mein Herz schlägt vor allem für die Jugendarbeit und die Kirchenmusik. Darum bin ich im Evangelischen Jugendwerk und im CVJM aktiv, insbesondere als Posaunen- und Jugendchorleiter, und als Organist in Metterzimmern.
Ich bin bei “Kirche für morgen” …
weil ich mich über Visionen freue, die “meine” Kirche zukunftsfähig machen sollen. Mir gefällt, dass “Kirche für morgen” Gutes bewahrt, trotzdem notwendige Veränderungen anstößt und damit für ein ur-evangelisches Profil steht. Ich engagiere mich als Landessynodaler … um daran mitzuarbeiten, dass es nicht bei Visionen bleibt. Ich will mit anpacken und Ideen entwickeln, die unsere Landeskirche weiterbringen. Sie soll wieder zu einer wirklichen “Volkskirche” werden, auf die Menschen unserer Zeit mit ihren Fragen und Problemen zugehen, sie zum Glauben an Jesus Christus führen und ihnen Hilfe und Heimat bieten.
Markus Brenner
Personal Email: m.brenner@kirchefuermorgen.de
http://www.regnbogn.de
Mitglied im Ausschuss “Kirche, Gesellschaft und Öffentlichkeit”
Ich wurde vor 38 Jahren auf den Fildern geboren. In Scharnhausen, das ohne mein größeres Zutun zur Kreisstadt Ostfildern mutierte, durchlief ich schon als Kind die gesamte kirchliche Ausbildung. Über die autoritäre Kinderkirche, die anspruchsvolle “Stond ” und die liberale Jungschar, kam ich dann in den Genuss der Konfirmation. In lebendigen Jugendkreisen konnte ich meinen Kinderglauben zu einem lebensfähigen Gottvertrauen umwandeln lassen, das mir noch heute tiefen Frieden, ausgelassene Freude und dringend benötigte Power für all die schönen und traurigen Kapitel, die das Leben schreibt, gibt. Diese Erfahrung, dass der heilige Geist Menschen verändern kann, wurde für mich zur Aufgabe die ich mit aller Lust anging. Nachdem ich die Dinge die ein Schwabe tun muss – mit meiner Frau Carola einen, bzw. zwei Söhne und eine Tochter gezeugt, ein Haus bzw. eine Wohnung im Scharnhauser Park gebaut, und einen bzw. hunderte Bäume gepflanzt – getan habe, ging es ans Werk. Tätigkeiten wie Jungschar- und Jugendkreisleiter, Aufbau einer offenen Jugendarbeit, Jugendfachausschuss, Freizeitleitungen, Kirchengemeinderat und Kirchenbezirksausschussmitglied, Hauskreis und Sportgruppenleitung, Posaunenchor, Aufbau und Leitung eines Zweitgottesdienstes, Anspiele und Comedy´s schreiben, Sänger und Gitarrist ein Band … gehörten und gehören teilw. noch zu mir. Falls noch Zeit übrig war leistete ich noch meinen Ersatzdienst bei der Feuerwehr ab und ging, bzw. gehe noch meinem Beruf als Naturdesigner nach. Warum ich bei Kirche für morgen dabei bin … hat einen einfachen Grund: Man darf nicht nur schimpfen sondern muss auch etwas dafür oder dagegen tun. Bete so als ob du nichts tun kannst – und trete den Zitronen bei, so als ob das Gebet keine Wert hat (frei nach Martin Luther). Ich habe einen Traum, dass meine Kinder einmal gerne und mit Freude in einen Gottesdienst gehen; und dass sie von vorhandenen und gut geführten Jugend- und Hauskreisen aufgenommen werden. Und für diesen Traum bin ich bereit auch etwas zu tun. Da ich Dank meiner ehrenamtlichen Tätigkeiten (außer Organist habe ich alle Job´s in der Landeskirche schon ausgeübt) ein wenig Einblick in die Strukturen habe, ist es ein guter Weg am Kopf, an der Landessynode zu versuchen etwas zu verändern und einzubringen. Hier bei der Kirche für Morgen findet man Menschen, die Ihre Hoffnung und Ihre Liebe zur Landeskirche noch nicht verloren haben und “Zurück in die Zukunft” wollen. Das heißt wieder mit lebendigen, zielorientierten Gemeinschaften wie vor 2000 Jahren viele einladende Gemeinden zu schaffen. Lasst uns den Römern ein Römer sein, dem Schwabe ein Schwabe, dem HipHoper ein HipHoper … Lasst uns die E-Gitarren gleichberechtigt mit der Finanzierung und Unterhaltung einer Kirchenorgel fördern … Lasst uns … ran. Es ist Zeit die Zitronen zu ernten …
Reiner Klotz
Mitglied im Finanzausschuss
Personal Email: r.klotz@kirchefuermorgen.de
Ich bin 45 Jahre alt. Mit meiner Frau Christine und unseren drei Töchtern Janina, Sarah und Milena wohnen wir in Steinheim a.d. Murr im schönen Bottwartal. Im Evang. Kirchenbezirk Marbach arbeitet ich als Gemeindediakon im Distrikt Mitte und beglücke mit meiner Arbeit 6 Kirchengemeinden. Von der Ostalb, groß geworden bin ich im CVJM Aalen, hat es mich über das Wiesental (Ausbildung zum Diakon an der Ev. Missionsschule in Unterweissach) in das Bottwartal verschlagen, wo ich nun schon seit über 22 Jahren Steinheim und Umgebung als Gemeindediakon unsicher mache. Am Anfang meiner Diakonenzeit war ich nur für Steinheim und die Jugendarbeit hier zuständig, inzwischen bin ich älter, reifen und schwerer geworden und darf nun als Distriksdiakon innerhalb von 6 Kirchengemeinden in den unterschiedlichsten Arbeitsbereichen an der Basis der Gemeinden wirken. Warum ich bei Kirche für morgen bin … … weil ich ein Visionär bin, der noch eine Vision für unserer gute alte Kirche hat, und Kfm mit mir diese Vision teilt. … weil ich begeistert davon bin das Kfm neue Ideen auch aus anderen christlichen Denominationen in die Landeskirche einbringen will, und ich gerne dabei sein will, wenn sich unsere Kirche verändert. … weil bei Kfm Lamentieren verboten und Vorandenken erwünscht ist! … weil Zweitgottesdienst für mich keine Fremdwort ist, sondern ich seit 10 Jahren aktiv bei Crossline mitmache. … weil ich ein Mann der Basis bin und nicht nur über das Priestertum aller Gläubigen diskutieren, sondern es auch leben will. … weil ich frischen Zitronenduft und Wind in die muffigen Amtsstuben und Kirchengewölbe unserer Landeskirche bringen will. … weil Kirche für morgen keine Angst vor Veränderungen hat. … weil es bei der Kfm keine Gipsköpfe gibt, die unveränderbar sind! … weil ich aktiv sein und meinen Beitrag dazu leisten will, das unsere Kirche sich bewegt! In der Landessynode bin ich … damit die Gemeinden, ihre Bedürfnisse und Wünsche in der Landessynode ein Sprachrohr haben und Veränderung passiert. … ein Gartengerät der Landessynode, den „Spar -Rasenmäher“ abschaffen will. … weil ich meine Begabungen, Ideen und Kräfte für meine Vision von Kirche in Württemberg einsetzen will. … weil ich nicht über “die da oben” schimpfen will, sondern Verantwortung für einen zukunftsfähige Kirche übernehmen möchte. … damit Menschen wieder eine Heimat in der Kirche haben können, … um die Weichen stellen, dass dies durch vielfältige Angebote, offene Kirchenräume und die nötigen Finanzen auch geschehen kann … damit unsere Kirchenleitung zwei Dinge verfolgt: 1.: es möglich macht, dass jeder seine Gottesbeziehung in der Gemeinde vor Ort auf seine Art leben kann, ohne gleich in eine bestimmte Ecke geschoben zu werden. 2.: dass sie und alle Christen deutlicher Stellung in der Öffentlichkeit bezieht, damit klar wird, dass wir als Kirche und Gemeinden kein “verkalkter Haufen” sind. Ich glaube an eine Kirche für morgen, in der auch noch meinem Kinder und Enkel leben und glauben können!
Kerstin Leuz
Mitglied im Ausschuss für Mission und Ökumene
Personal Email: k.leuz@kirchefuermorgen.de
“Lasst bei den Menschen Gottes Liebe sichtbar werden!” 2003 wurde ich nach meinem Studium der Religions- und Sozialpädagogik an der Evangelischen Fachhochschule Reutlingen-Ludwigsburg zur Diakonin eingesegnet und arbeite seitdem als Jugendreferentin und Religionslehrerin im Kirchenbezirk Neuenstadt am Kocher. Menschen, Blumen, Musik und Bücher sind meine Interessen. Warum ich bei Kirche für morgen dabei bin … “Was bedeutet die Frohe Botschaft?” – die Frage eines muslimischen Schülers an unserer Schule erfreut mich. “Erzähl mir aus deinem Leben und ich sage dir, dass du von Gott geliebt bist!” Kirche hat meiner Meinung nach den Auftrag, hinauszugehen an die Hecken und Zäune, ins Getümmel der Öffentlichkeit. Sie muss sich zu Wort zu melden und einmischen, Menschen in ihrer Lebenswelt begegnen. – Von einer Komm- hin zu einer Gehstruktur. Damit junge Menschen, Familien, Senioren, Witwen von Gottesdienst angesprochen werden und in der Kirchengemeinde Heimat finden, braucht es zielgruppenspezifische Angebote, über die Parochie-Angebote hinweg. Kirche muss sich verändern! Dabei soll Bewährtes beibehalten, Neues aber nicht ausgebremst werden. – Dies steht für die Ziele von Kirche für morgen. Damit Kirche nahe an den Menschen ist – mit der besten Botschaft der Welt. Warum ich mich in der Synode engagiere… Ich bin überzeugt davon, dass Kirche und Gemeinde – von Gott geleitet – nur das Werk vieler sein kann. Dazu braucht es den liebevollen Entdeckerblick auf die Fähigkeiten und Wünsche einzelner. Den Ansporn “wir bauen gemeinsam Gemeinde!” und die Vision des Reiches Gottes, in dem es kein oben und unten, keine Benachteiligung und Machtpositionen mehr gibt. Wo Kirchengemeinde nach Lösungen sucht und dazu Anträge in die Synode eingebracht werden, da wird Kirchenpolitik konkret. Da erschließen sich Zusammenhänge zwischen Entscheidungsträgern und solchen, die die konkrete Arbeit vor Ort ausführen. Um mit beiden im Gespräch zu sein, engagiere ich mich in der Synode. Und ich setze mich dafür ein, dass die Stimmen von Jugendlichen und Ehrenamtlichen in der Kirchen(leitung) deutlicher gehört werden!
Markus Munzinger
Mitglied im geschäftsführenden Ausschuss, Rechtsausschuss und Ältestenrat – Gesprächskreisleitung.
Home Kirchhofgasse 5 Dettingen/Erms, 72581
Home Phone: 07123/94 35 77
Personal Email: m.munzinger@kirchefuermorgen.de
“Wenn die Volkskirche – Volkskirche sein will, muss sich dies in den Angeboten der Kirche und in den Möglichkeiten für das Volk, sich zu beteiligen, zeigen. Darum bin ich bei Kirche für morgen von Anfang an dabei: Wir wollen Ernst machen mit dem ‘Priestertum aller Gläubigen’ und wir wollen die Menschen dort abholen, wo sie sind: in ihrer Lebenswelt.”
Kurzportrait:
- aufgewachsen in Crailsheim
- Zivildienst in einer Gruppe von schwerstbehinderten jungen Menschen im Sonnenhof Schwäbisch Hall (1989 bis 1990)
- Ausbildung zum Diakon an der Evang. Missionsschule Unterweissach der Bahnauer Bruderschaft (1990 bis 1995)
- Gemeindediakon beim Förderverein für Missionarischen Gemeindedienst Haiterbach e.V. (1995 bis 1999)
- Bezirksjugendreferent in Backnang (1999 bis 2004)
- seit September 2004 Gemeindediakon in Dettingen/ Erms
- Gründungsmitglied bei Kirche für morgen
- Mitglied der 13. Landessynode: Theologischer Ausschuss und Gaststatus im Ältestenrat
Angela Schwarz
wohn- und sesshaft in einer Wohngemeinschaft in Leonberg, 30 Jahre, verheiratet, Diakonin und Jugendreferentin,Mitglied im theologischen Ausschuss, stellvertretende Gesprächskreisleitung
Home Phone: 01782020625
Personal Email: a.schwarz@kirchefuermorgen.de
Ich engagiere mich bei Kirche für morgen, weil ich mir eine Kirche wünsche, die nahe bei Gott und nahe bei den Menschen ist. Wir brauchen mutige und engagierte Christen, die nicht nur von Reformen träumen, sondern sich auch konsequent für Veränderungen einsetzen. Mein Kopf ist rund, damit mein Denken die Richtung wechseln kann. Mein Herz ist groß, drum finden viele drin Platz. Meine Hände sind voller Tatendrang, weil es einiges zu bewegen gibt. Wer mich reden hört merkt schnell: Ich komme aus dem Ruhrgebiet. Doch Landesgrenzen waren für mich nie ein Thema, weder familiär noch beruflich. Ich bin mit einem Schweizer verheiratet. Und seit meiner Ausbildung an der Evangelistenschule Johanneum in Wuppertal, arbeite ich seit sechs Jahren als Jugendreferentin und Diakonin im Evangelischen Jugendwerk Bezirk Leonberg. Ich liebe die Butterbrezel und habe das eine oder andere schwäbische Wort in meinem Wortschatz aufgenommen: Das Schwabenländle ist meine Heimat geworden. Warum ich bei Kirche für morgen dabei bin … Man kann auf dem Sofa sitzen und über unsere Kirche meckern oder versuchen neue Wege zu gehen und sie zu verändern. Kirche für morgen ist eine Initiative, die sich Letzteres auf die Fahnen geschrieben hat und mutig nach Vorne denkt. Das finde ich sympathisch. Es begeistert mich, wenn Menschen in die Zukunft denken und nicht krampfhaft am Alten festhalten, nur weil es schon immer so war. Vor einigen Jahren hat man noch über uns gelächelt, als wir von Lebensweltgemeinden sprachen. Heute fordert selbst die EKD neben der klassischen Ortsgemeinde neue Formen von Gemeinde. Meine persönliche Erfahrung ist: es lohnt sich in der Kirche neue Wege zu gehen! Warum ich mich in der Synode engagiere… Ich liebe meine Landeskirche und ich weiß, in ihr steckt großes Potenzial. Ihre beste Zeit kommt noch, wenn wir jetzt die notwenigen Schritte gehen und Visionen für eine Kirche für morgen entwickeln. Ich finde nicht, dass alles schlecht ist. Im Gegenteil. Es gibt schon jetzt viele gute Ansätze, die wir fördern und ausbauen müssen: in der Gemeinde, in der Kinder- und Jugendarbeit, in der Diakonie, bei der Finanzierung. Ich möchte mit dazu beitragen, dass unsere Kirche den Weg zu den Menschen findet, die Halt und Orientierung suchen. Ich möchte mich engagieren für die Entwicklung neuer Konzepte, die Menschen mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen in den Blick nehmen. Verschiedene Zielgruppen brauchen verschiedene Angebote. Dabei gilt grundsätzlich der paulinische Gedanke: Einheit in der Vielfalt. Ich träume davon, dass unsere Kirche auch für Menschen wieder attraktiv wird, die sich schon lange von ihr verabschiedet haben. Und ich habe die Sehnsucht, dass diese Menschen unter dem Dach der Landeskirche ein Zuhause finden.






