Dreimal pro Jahr erscheint der Zitronenfalter, die Zeitschrift von Kirche für morgen - druckfrisch und gefaltet im Briefkasten, kostenlos mit der Bitte um eine Spende
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Zitronenfalter-Archiv
Zitronenfalter 3.2011 – Arm trifft reich
Download: Zitronenfalter_3_2011_final_72
Der heutige Lehrtext der Herrnhuter Losungen (22. Oktober) ließ mich aufhorchen. Er passt so gut zu diesem Zitronenfalter, dass ich ihn Ihnen nicht vorenthalten will: „Wenn ein Bruder oder eine Schwester keine Kleider hat und der täglichen Nahrung entbehrt und jemand von euch sagt zu ihnen: Geht hin in Frieden, wärmt und sättigt Euch!, ohne ihnen das Lebensnotwendige zu geben, was nützt das?” Jak. 2,15/16
Arm trifft reich. So lautet der Titel dieser Ausgabe. Trifft arm wirklich reich? Oder ist es nicht eher so, dass jeder für sich
bleibt? Schieben wir die Problematik nicht viel lieber ins ferne Afrika, als einmal in unserer Kirche genauer hinzuschauen? Unser Hauptartikel von Heinzpeter Hempelmann (S. 4 und 5) lädt dazu ein, sich auf dieses Thema ganz neu einzulassen, denn mit “ein wenig Diakonie” ist es eben nicht getan. Aber ohne Diakonie und konkrete Hilfe für Benachteiligte geht es auch nicht. Deshalb finden Sie in dieser Ausgabe spannende Einblicke in eine französische Gemeinde(S. 6), Gedanken zur Gütergemeinschaft (S.
und den Blick in die weite Welt als Pro und Contra zur Entwicklungshilfe (S. 10 und 11).
In vielen Gemeinden unserer Kirche gibt es gut durchdachte und hilfreiche Modelle, wie wir hier vor Ort der Armut begegnen und sinnvoll entgegentreten können. Viele Ehrenamtliche engagieren sich besonders gerne an genau diesem Punkt. Wir können nicht mehr so tun, als ginge uns die materielle Armut um uns herum nichts an.
Ich wünsche Ihnen beim Lesen und Durchblättern viel Gewinn für sich selber und für unsere Kirche.
Ihre
Claudia Bieneck
Mitglied im Redaktionsteam des Zitronenfalters
Zitronenfalter 2.2011 – Musik in der Kirche
Download: zitronenfalter_2011_02
Liebe Leserinnen und Leser,
Musik ist ein Phänomen, das Menschen über alle Zeiten und Kulturen hinweg bewegt und erregt hat. Eine Gottesgabe, die uns zum Staunen bringt, wie Luther freimütig bekennt – und die Gott benutzt um Glauben zu wecken und zu stärken. Die Kirche singt, seit es sie gibt.
Die außerordentliche Prägekraft der Musik bringt aber auch Diskussion und Auseinandersetzung mit sich: über Musikgeschmack, über ihren mehr oder weniger angemessenen Einsatz in ganz verschiedenen Situationen. Lange herrschte ziemlich Einigkeit darüber, was geht und was nicht. Seit einigen Jahrzehnten aber gehen die Meinungen weiter auseinander als je zuvor.
Die Bandbreite der Musikstile hat sich enorm vergrößert, auch innerhalb der Kirche. Und wir freuen uns, Ihnen in diesem Heft viel Unterschiedliches vorstellen zu können – von der TEN SING-Musical-Arbeit bis zu den Stuttgarter Hymnus-Knaben, von der Church of Rock bis zum Landesposaunentag, vom Gospelchor bis zur Lobpreisbewegung.
Auch die neueren Arten von Kirchenmusik haben inzwischen so viel Widerhall gefunden, dass man sich gegenseitig wahrnimmt und neu schätzen lernt. Wir sind in der Kirche zumindest auf dem Weg dorthin.
Trotzdem bleibt noch viel zu diskutieren: Findet die neue Akzeptanz von Popularmusik auch auf der finanziellen Ebene ihren Ausdruck? Unser Ansinnen, diese Fragestellung in einer Pro & Contra-Seite zu diskutieren, scheiterte daran, dass sich trotz intensiven Suchens niemand finden ließ, der für eine Fortführung der finanziellen Bevorzugung klassischer Kirchenmusik eintreten wollte. Ein Hinweis darauf, dass bisher Festgeschriebenes neu auf den Prüfstand soll? Dadurch hat Albrecht Hoch, Pfarrer einer Gemeinde in Stuttgart mit einer großen Gospelchorarbeit, auf der Pro-Seite mehr Raum, um für ein Umdenken innerhalb der Kirche zu plädieren (S.10-11).
Es kann dabei nur darum gehen, Neues zu fördern und Altes zu bewahren. Denn den Reichtum der unterschiedlichen Spielarten von Musik wollen wir uns erhalten in dem dankbaren Wissen, dass er uns von Gott gegeben ist.
Weiterhin viel Freude beim Musikmachen und Musikhören wünscht Ihnen Ihr
Marc Stippich, Redaktionsleiter des Zitronenfalters
Zitronenfalter 1.2011 – Zehn Jahre Kirche für morgen
Vor zwölf Jahren haben sich zwei kreative Köpfe mit ihren Ideen gegenseitig befruchtet. Auch wenn es etwas mehr als neun Monate dauerte – aus der Befruchtung wurde eine Schwangerschaft und im Februar 2001 wurde sie „geboren“: Kirche für morgen – die neue kirchenpolitische Kraft in Württemberg. Nicht weniger als eine „Initiative zur Reform der Evangelischen Kirche in Württemberg“ sollte sie werden.

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Zitronenfalter 3.2010 – Schule “bildet” Gemeinde
Das Thema Schule betrifft alle: Die einen verbringen dort als Schüler ihre Vormittage und immer mehr Nachmittage, die anderen stehen jenseits des Pults und sind auch nicht immer glücklich.
Noch mehr erleben Schule aus Elternsicht und stöhnen darüber, wie anstrengend das ist. Deshalb sind wieder andere
froh, dass ihre Kinder durch die Schule „durch“ sind. Möglicherweise steigen sie aber bei ihren Enkeln erneut ins Thema ein. Das Thema Schule lässt uns also eigentlich ein Leben lang nicht mehr los.
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Artikel zu Schulgottesdiensten (M. Hieber)
Zitronenfalter herunterladen wie bisher – hier klicken
Zitronenfalter 2.2010 – Vom Segen in die Taufe
Über das Thema Taufe wird diskutiert wie schon lange nicht mehr: Tauferinnerung oder Taufwiederholung, am Taufbecken
oder im See, mit Taufzeugen oder Taufpaten, baptistisch oder lutherisch verstanden?
OKR Ulrich Heckel hat zu einem Konsultationsprozess unter Pfarrern und Gemeinden aufgerufen, und so bringen auch wir
einen tau(f )frischen Zitronenfalter zum Thema.
Download Konvergenzdokument 2009 (Seite 7 im Zitronenfalter)
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Zitronenfalter 1.2010 – Ehre dem Amt
Das Ehrenamt ist ‚in’! „Die Kirchengemeinde beruft zur Erfüllung ihrer Aufgaben … ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ihr Dienst wird von der Kirchengemeinde, dem Kirchenbezirk und der Landeskirche gefördert und geschützt.“ So steht es in unserer Kirchengemeindeordnung (§ 38a).
Und weiter: „Ehrenamtlicher und beruflicher Dienst … sind aufeinander bezogen.“ Wohl wahr! Was aber heißt „aufeinander bezogen“? Wie ist das Verhältnis zwischen Pfarrern und Ehrenamtlichen?
Zitronenfalter 3.2009 – Heilsame Gemeinde
Vor über 30 Jahren habe ich zum ersten Mal in einem Salbungsgot
tesdienst mit Prof. Hollenweger erlebt, welch heilsame Wirkung eine Segnung und Salbung in uns entfalten kann. Gleichzeitig wurde mir damals bewusst, wie weit eine solche Praxis vom normalen Gemeindeleben unserer Landeskirche entfernt ist. Das Gebet um Heilung ist in unseren Gemeinden vielfach zu einem Randphänomen geworden. Wir haben zugelassen, dass man das fast nur noch in charismatischen Freikirchen erleben kann.
Zitronenfalter 2.2009 – Von anderen lernen
„Wir können alles außer Hochdeutsch“… das ist die etwas ironisch gemeinte Selbsteinschätzung in einer Werbekampagne für das Land Baden-Württemberg. Wie ist das mit unserer Kirche? – beson-ders unserer württembergischen evangelischen Landeskirche?Manchmal gewinnt man den Eindruck, dass die württembergisch-schwäbische Bescheidenheit in der Kirche besonders oft gepaart mit einer Form von Selbstgenügsamkeit auftritt. „Mir brauchet nix“.
Zitronenfalter 1.2009 – Vergeld’s Gott
Gott oder Geld? Man reibt sich in den letzten Wochen oft verwundert die Augen: Da reden alle davon, wie viel Vertrauen verloren ging, wie wichtig es sei, dass alle wieder Glauben und die Hoffnung gewinnen …
Nein, geredet wird nicht von einer neuen Form der Spiritualität, nicht von weltweiten geistlichen Aufbrüchen. Man spricht von dem Glauben an den Wert einer Aktie, von dem Vertrauen, das man dringend braucht, damit wieder Kredite vergeben werden.
Zitronenfalter 3.2008 – Wirklichkeit
“Probier’s mal mit der Wirklichkeit!”
… ganz schön provozierend – wie von Kirche für morgen nicht anders zu erwarten – kommt einem der Zitronenfalter-Titel ins Haus geflattert. Als wenn wir nicht selbstverständlich in der Wirklichkeit zuhause wären!
Wem kommt dabei nicht zunächst der schöne Boogie von Balu, dem Bären aus dem Dschungelbuch, in den Sinn: „Probier’s mal mit Gemütlichkeit”. Gemütlichkeit statt Wirklichkeit? Aber der Maulwurf der Titelseite steht nicht für Gemütlichkeit, sondern für das mutige Auftauchen aus kirchlichen Katakomben, für das Wahrnehmen einer Wirklichkeit jenseits der vertrauten unterirdischen Gänge. Indirekt stellt der Titel uns folgende Frage: Hat unsere Kirche sich nicht allzu sehr in einer bestimmten Nische gemütlich eingerichtet und verliert dadurch zunehmend Bedeutung für heutige nichtkirchliche Menschen und ihre Lebenswirklichkeit in der Postmoderne (siehe Artikel S. 3ff)?
Zitronenfalter 2.2008 – Ich bin dann mal dabei!
„Ich bin dann mal weg“ war ein Bestseller, aber „Ich bin dann mal dabei“?Ist dabei sein alles? Für die olympischen Spiele gilt das schon lange nicht mehr, für Gottes kommende Welt jedoch gilt es schon immer – und deshalb auch für die Kirche, die ein Vorgeschmack des Reiches Gottes sein will!Wolfgang Bittner hat ein lesenswertes Buch geschrieben unter dem Titel „Kirche – das sind wir! Von der Betreuungs- zur Beteiligungskirche”. Darin wird die These vertreten, dass in der Kirche eigentlich nur das wirklich geschieht, was jeder oder viele von uns – insbesondere Nicht-Hauptamtliche – tun.
Zitronenfalter 1.2008 – Wachsen lassen
Zitronenfalter_2008_01
Das finden Sie im Zitronenfalter 1.2008:
Editorial
Heftthema: Wachsen lassen
Wachstum geschieht anders – die natürliche Gemeindentwicklung in der Diskussion
Cluster – Schlüssel zur Gemeindeentwicklung?
Intensiver leben, deutlicher reden – Fulbert Steffensky im Gespräch
kfm in der Landessynode
Zitronen in Aktion – gelb färbt die Synode frischer!
Bausteine
Mein Traum von Kirche
Emmaus – langer Weg mit langem Atem
April, April: Gemeinde(wachstum) steht Kopf
Gemeindeporträt
Überfüllte Kirche – motivierte Ehrenamtliche
Zu guter letzt
Kurz notiert
Zitronenspritzer
Das ganze Heft zum Download finden Sie hier.
Den Powerpoint-Vortrag von Prof. Herbst über die Grundlagen des Emmaus-Programms finden Sie hier. Mehr zum Emmaus-Kurs finden Sie auf den Seiten der AMD Berlin unter www.emmaus-kurs.net
Zitronenfalter 2.2007 – und sie bewegt sich doch
Zitronenfalter_2007_02
Das finden Sie im Zitronenfalter 2.2007:
Thema: … und sie bewegt sich doch! | Editorial Seite 2 | Wahl 2007“Käsefreie Zonen” und die Zukunft der Kirche Seite 3 | Reformation heuteDie Gegenwart ist am aufregendsten Seite 6 | Respektvoll verändern Seite 7 | Wieder wirklich “Volks-Kirche” werden Seite 8 | Ein Traum von Kirche Seite 9 |Wahl 2007 Unser Wahlprogramm Seite 10 | Unsere Kandidaten Seite 12 | Die Klarheit macht den Unterschied Seite 15 | Synode und Straße Seite 15 | Wo die Zitronen blühen Seite 19 | Kurz notiert Zu guter Letzt Seite 20
Zitronenfalter 1.2007 – Einmischen
Thema: Einmischen | Editorial Seite 2 | Das Wahlprogramm Seite 3 | Sechs Jahre kfm — ein Interview mit den Verantwortlichen Seite 4 | Kirche für morgen-Forum Paul M. Zulehner: Schwangere Mutter Kirche Seite 8 | Ein Gottesdienst mit Nebenwirkungen Seite 10 | Beteiligungskirche Für mündige Gemeinden Seite 11 | Entdecke die Möglichkeiten Seite 12 | Lust auf Beteiligung Seite 14 | Fördervereine gezielt fördern Seite 15 | SpiritualitätSpiritualität und Hape Kerkeling Seite 16 | Kirchenwahl Vorstellung der kfm-Kandidaten Seite 18 | Wozu Synode? Seite 20 | Statements zur Kirchenwahl Seite 22 | Spiritualität Pilger, Papst und Protestanten Seite 23 | Neue Gemeindeformen Gemeindemodell Jesus-Treff Seite 26 | Diakonische Gemeinde Mit Menschen Hoffnung entdecken Seite 28 | BuchrezensionWachsen mit weniger Seite 31 | Kfm intern (Her-)eingetreten Seite 32 | Reformationshelfer gesucht! Seite 32 | Interview mit Markus Haag Seite 33 |Kurz notiert Zu guter Letzt Seite 36












