TUTTLINGEN / BALINGEN

MARTIN MIELKE

63 Jahre, verheiratet, 3 Kinder, 2 Enkel, Steuerberater, im Musikteam der Kirchengemeinde Endingen und der Moderation im etwas anderen Gottesdienst engagiert, Gründungsmitglied der Reformbewegung Kirche für morgen e.V., Geislingen

Aufbruch für morgen!

WARUM ICH KANDIDIERE

Aufbruch statt Rückzug

Unsere Kirche steht vor der großen Herausforderung, auf die gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahre angemessen zu reagieren. Wer sich umschaut, wird schon jetzt neue Aufbrüche erkennen, die aus den gewohnten Bahnen heraus zu neuen Erfahrungen mit unserer Kirche führen. Einige erfolgreiche Initiativen wurden im vergangenen Jahr von Kirche für morgen e.V. mit dem Innovationspreis belohnt. Aus vielen Einzelinitiativen kann eine breite Bewegung in unserer Kirche entstehen. Dafür will ich in der Synode einstehen.

Der Aufbruch muss uns etwas wert sein

Das wird unsere Gemeinden herausfordern. Wer den Blick nach außen richtet und aufbricht zu den Menschen, braucht die richtigen Mittel, um eine gute Arbeit zu machen. Daher sollen 10 % der kirchlichen Mittel für Innovation eingesetzt werden. Wir nehmen die Dynamik der gesellschaftlichen Veränderungen auf und sind als Kirche mit den Menschen unterwegs, flexibel und mit frohem Mut zu neuen Formen und frischen Strukturen. 

Aktiv in der Gesellschaft

Wenn Kirche in der Gesellschaft wahrgenommen werden will, muss sie mitten hinein. Wir ermutigen und unterstützen Christen, in allen Bereichen der Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen. Unsere Werte überzeugen da, wo wir sie vorleben. Gemeinsam arbeiten wir an einer Gesellschaft, in der wir gerne leben und die uns und unseren Kindern und Enkeln eine lebenswerte Welt bewahrt.

In meinem Design-Studium habe ich gelernt, Botschaften für verschiedene Zielgruppen einfach und verständlich zu gestalten. Als ich damit fertig war stellte sich für mich die Frage: Um welche Botschaft geht es mir eigentlich? Was lohnt es sich zu verbreiten? Ich habe erlebt, dass die Botschaft Jesu vom Reich Gottes auch heute noch das Zeugs dazu hat, Menschen frei, lebendig und hoffnungsvoll zu machen. Mich macht es aber gleichzeitig traurig, dass die Kirche diese fantastische Botschaft nur noch für eine sehr kleine Zielgruppe verstehbar kommuniziert. Das will ich ändern. Deshalb studiere ich jetzt noch Theologie.

Unsere Kirche braucht eine neue Reformation – sowohl strukturell als auch geistlich. Kirche für morgen ist mein Gesprächskreis, weil nirgendwo sonst so entschlossen reformerisch, gestalterisch und hoffnungsvoll die Zukunft der Kirche im Blick ist.

Eine Kirche, die hoffnungsvoll und mutig neue Wege geht! Deshalb setze ich mich für kirchliche Start-Ups ein, in denen neue Formate für Menschen ohne Bezug zur Kirche ausprobiert werden. Für verständliche Kommunikation der guten Nachricht mit Worten von heute. Dafür, dass Ehren- und Hauptamtliche gestärkt und ermutigt werden. Und für Freiräume, in denen die junge Generation Kirche gestalten kann.

Emphatischer, leidenschaftlicher, digitaler, individueller, dienender, partizipativer, sehnsüchtiger, ehrlicher und authentischer als heute.

Kirchengemeinden, Diakonie und christliche Werke suchen gemeinsam nach Wegen, die gute Botschaft greifbar zu machen für Menschen, die Kirche schon abgeschrieben haben. In den Gottesdiensten hört man unterschiedliche Musik- und Sprachstile. Gemeindeübergreifende Start-Ups mit innovativen Formaten für neue Zielgruppen sind entstanden. Als Gemeinden suchen wir aktiv „der Stadt Bestes“ und setzen uns mutig für Gerechtigkeit ein.

WIR UNTERSTÜTZEN MARTIN

"In einer Zeit, in der die Kirche nach Ideen sucht, die jüngeren Generationen mehr zu erreichen, unterstützt Kirche für morgen mit den Impulsen z.B. aus der freshX-Bewegung ganz konkret zukunftsverheißende Ansätze. Sie fördert innovative Projekte und ermutigt Menschen, sich in unserer Kirche zu beheimaten. Deshalb unterstütze ich Kirche für morgen."
Jürgen Kehrer
Jugendreferent und Vorsitzender des laifHof e.V. in Kusterdingen-Wankheim
„Kirche hat eine Zukunft, wenn sie sich neu ausrichtet und den Mut hat neue Wege zu gehen. Zeitgemäße und vielfältige Formen von Kirche sind nötig, damit Menschen aus allen Lebenswelten und besonders junge Menschen Zugang zum christlichen Glauben finden. Es braucht Mut, Kreativität, Leidenschaft. Dafür steht Kirche für morgen.“
Hansjörg Kopp
Generalsekretär CVJM Deutschland
„Was braucht Kirche heute? Wer nur den Diesel optimiert, sieht alt aus in Zeiten von E-Mobilität. Auch Kirche braucht einen Innovationssprung. ‚Priestertum aller Gläubigen‘, endlich nicht nur auf dem Papier. Neue Gemeindeformen, die Gottes Liebe in jeden Winkel unserer Gesellschaft tragen. Einen solchen Aufbruch traue ich in der Synode nur Kirche für morgen zu.“
Reinhold Krebs
Landesreferent im Evangelischen Jugendwerk in Württemberg

AUFBRUCH FÜR MORGEN!