HEILBRONN

MARKUS HOCK

     

Kirche mit den Menschen!

WARUM ICH KANDIDIERE

Gemeinschaft entsteht durch Begegnung. Mir liegt die Integration von Geflüchteten und anderen Randgruppen der Gesellschaft besonders am Herzen. Das gelingt vor allem durch eine gute Einbindung in die Gemeinde. Das Angebot für Jugendliche, besonders nach der Konfirmation, zur regelmäßigen Teilnahme am Gemeindeleben, muss ausgebaut werden, damit der Kontakt zur Kirche nicht abbricht. Dazu braucht es zeitgemäße Formen von KIrche! Ein junges Lobpreisteam, das mit Instrumenten der Popmusik arbeitet bringt neuen Schwung in die Gemeinde. Christliche Theater-, Film- oder Sozialprojekte motivieren mehr junge Menschen zur Mitarbeit. Dafür brauchen wir eine größere Freiheit und den Mut, Neues zu wagen! 

Die Kirche im Jahr 2050 wird deutlich weniger Mitglieder haben, wenn sich die statistische Entwicklung so fortsetzt. Das hat zur Folge, dass die Kirche dann z.B. ihre sozialen Aufgaben in der bisherigen Form nicht mehr wahrnehmen kann. Der wirklich aktive Teil von engagierten Gemeindemitgliedern ist aber sehr viel kleiner. Nur, wenn es gelingt, diesen Anteil von aktiven Christen zu erhöhen, kann der Mitgliederschwund aufgehalten und sogar neue Gemeindemitglieder gewonnen werden. Dies kann nach meiner Überzeugung nur gelingen, wenn die Landeskirche reformiert und modernisiert wird und sich neuen Gruppen und Schichten der Gesellschaft öffnet. Kfm kann hier einen entscheidenden Beitrag für die evangelische Landeskirche leisten. Mit Ihrer Hilfe und Ihrer Stimme.   

In meinem Design-Studium habe ich gelernt, Botschaften für verschiedene Zielgruppen einfach und verständlich zu gestalten. Als ich damit fertig war stellte sich für mich die Frage: Um welche Botschaft geht es mir eigentlich? Was lohnt es sich zu verbreiten? Ich habe erlebt, dass die Botschaft Jesu vom Reich Gottes auch heute noch das Zeugs dazu hat, Menschen frei, lebendig und hoffnungsvoll zu machen. Mich macht es aber gleichzeitig traurig, dass die Kirche diese fantastische Botschaft nur noch für eine sehr kleine Zielgruppe verstehbar kommuniziert. Das will ich ändern. Deshalb studiere ich jetzt noch Theologie.

Unsere Kirche braucht eine neue Reformation – sowohl strukturell als auch geistlich. Kirche für morgen ist mein Gesprächskreis, weil nirgendwo sonst so entschlossen reformerisch, gestalterisch und hoffnungsvoll die Zukunft der Kirche im Blick ist.

Eine Kirche, die hoffnungsvoll und mutig neue Wege geht! Deshalb setze ich mich für kirchliche Start-Ups ein, in denen neue Formate für Menschen ohne Bezug zur Kirche ausprobiert werden. Für verständliche Kommunikation der guten Nachricht mit Worten von heute. Dafür, dass Ehren- und Hauptamtliche gestärkt und ermutigt werden. Und für Freiräume, in denen die junge Generation Kirche gestalten kann.

Emphatischer, leidenschaftlicher, digitaler, individueller, dienender, partizipativer, sehnsüchtiger, ehrlicher und authentischer als heute.

Kirchengemeinden, Diakonie und christliche Werke suchen gemeinsam nach Wegen, die gute Botschaft greifbar zu machen für Menschen, die Kirche schon abgeschrieben haben. In den Gottesdiensten hört man unterschiedliche Musik- und Sprachstile. Gemeindeübergreifende Start-Ups mit innovativen Formaten für neue Zielgruppen sind entstanden. Als Gemeinden suchen wir aktiv „der Stadt Bestes“ und setzen uns mutig für Gerechtigkeit ein.

WIR UNTERSTÜTZEN DAVID

"Ich wähle David Lehmann, da er reflektiert und motiviert zupackt in unserer Kirche. Er hat ein Gespür für das Machbare, aber auch eine Sehnsucht nach dem Unverfügbaren. Er spricht mit seinen Gedanken nicht nur seine Generation an, sondern auch viele Menschen auf der Suche nach einer Heimat und Zukunft in und für unsere Kirche."
Jürgen Kehrer
Jugendreferent und Vorsitzender des laifHof e.V. in Kusterdingen-Wankheim
"Ich unterstütze David Lehmann als Kandidat für Kirche für morgen, weil er eine Perspektive für diese Kirche hat und weil er sich für die neuen Ausdrucksformen des Glaubens einsetzt, die wir so dringend brauchen."
Werner Kremers
Oberstudienrat, pensioniert, Jakobuskirche Tübingen

MUT ZUR VERÄNDERUNG.