Schorndorf / Schwäbisch Gmünd

CARMEN LAUBLE

55 Jahre, 3 Kinder, Krankenschwester, Informatikkauffrau, Sozialarbeiterin und Diakonin der württembergischen Landeskirche; seit Anfang 2019 Leitung der Fachstelle Sucht des Blauen Kreuz in Bad Cannstatt, Freie Trauerrednerin und Trauerbegleiterin

Klima-Wandel ermöglicht mit zitronenfrischem Wind neue Aufbrüche in der Kirche!

WARUM ICH KANDIDIERE

  • Weil Jesus uns immer wieder zum Aufbruch auffordert und ich eine Kirche im Aufbruch mitgestalten möchte.
  • Weil dieser Kirche ein Klima-Wandel gut tut und KfM bereits seit 2001 mit zitronenfrischem Wind stetig für ein „Klima-„ Veränderungen gesorgt hat
  • Weil mir wichtig ist, dass wir die frohe Botschaft zu den Menschen bringen. Wir können doch nicht (mehr) er-warten, dass Menschen ihren Hunger und Durst in verdorrten Kirchengemeinden oder Gottesdiensten stillen wollen. 
  • Weil mir eine Kirche wichtig ist, wo unterschiedliche Lebensformen und Gottesdienstverständnisse respektvoll und wertschätzend miteinander auf dem Weg sind.
  • Weil ich für die Generationen nach mir, eine attraktive, glaubwürdige und lebensnahe Kirche hinterlassen möchte.
  • Weil ich nicht länger zusehen möchte, wie junge engagierte Christen abwandern, und sich in Freikirchen einbringen. Uns als KfM ist es wichtig, ihnen Räume und Entfaltungsmöglichkeiten zu geben.
  • Weil mir wichtig ist, dass wir auch die Menschen im Blick haben, die sich mit Veränderungen schwertun. Oder die Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen, und für die sonst keine Herberge da ist
  • Weil mir auch all die Menschen wichtig sind, die bisher schon für Kirche und in Kirchengemeinden engagiert sind. Die aber frustriert und resigniert sind, wie langsam sich Dinge in der Landeskirche verändern.
  • Damit in unserer „Mittelschichtskirche“ auch wieder Menschen einen Platz finden, die ansonsten eher am Rande der Gesellschaft stehen. Jesus hat sein Brot ja gerade mit diesen Menschen geteilt.
  • Weil ich an einer Veränderung der Kirche mitgestalten möchte, die offene Türen und Tore hat und Menschen einlädt Kirche gemeinsam neu- und umzugestalten.

Ich bin „zufällig“ 2007 auf dem Forum von KfM gewesen, ich meine ich habe den Flyer en der evangelischen Hochschule in LB liegen sehen. Viele Themen auf dem Forum haben mich da angesprochen. Ich erinnere mich beispielsweise noch an die Diskussion zur Erwachsenentaufe im Schwimmbad bzw. im Fluss, und dass KfM sich hierfür stark gemacht hat.

Seither bin ich bei KfM hängen geblieben, habe einmal ein Forum mit organisiert, war immer wieder bei den Oasentagen dabei, und seit vier Jahren engagiere ich mich im Redaktionsteam des Zitronenfalters.

Für eine Kirche, in der für die Gemeindezugehörigkeit nicht wichtig ist, wo ich wohne, sondern welche Gemeindeform zu meinem Leben passt.

Für eine Kirche, in der Neues gewagt werden kann auch wenn einmal etwas nicht gleich gelingt.

Für eine Kirche, die die vorhandenen finanziellen Ressourcen und Potenziale für Veränderungsideen und Start-Ups bereitstellt.

Für eine Kirche, die bereit ist sich so zu verändern, dass sie mit ihrer frohen Botschaft wieder zum Mittelpunkt in Stadt und Land wird.

Für eine Kirche, in der Strukturen und Regeln so minimiert und gestaltet sind, dass sie für alle Menschen transparent und verständlich sind. Sie sollen hilfreich für die Menschen sein.

Für eine Kirche, die einen Blick über den eigenen Tellerrand wagt, und sich aktiv und deutlich zur Bewahrung der Schöpfung bekennt. Daraus dann auch Projekte in den Gemeinden entstehen sollen. Den Klimawandel in Gottes guter Schöpfung reduzieren helfen.

Sie ist bunt, lebendig und vielfältig. – ein wichtiger Ort, um Gemeinschaft miteinander zu pflegen.

Sie hat Räume, in denen die Stille und der innere Rückzug auch spontan möglich sind, genauso wie Räume in denen ausgelassen und froh Gottesdienst gefeiert werden kann.

Im Mittelpunkt der unterschiedlichen Gemeinde- und Lebensformen steht das Bekenntnis und das Vertrauen hin zu der heilsbringenden Botschaft von Jesus Christus.

Die Verwaltung der Kirche wurde entsprechend der Kirchenmitglieder angepasst und deutlich entschlackt.

Es gibt unterschiedliche Zugänge in den Pfarrdienst. Vorbild könnte die anglikanische Kirche sein.

Das Studium ist aber insgesamt deutlich praxisbezogener. Es gibt im Studium Spezialisierungsmöglichkeiten je nach Fähigkeiten der studierenden z.B. eher einen betriebswirtschaftlichen/management Schwerpunkt, oder einen pädagogisch/sozialtherapeutisch Schwerpunkt.

Das Ehrenamt ist deutlich gestärkt, und hat mehr Befugnisse bei den Entscheidungen innerhalb der jeweiligen Gemeinde, z.B. bei Bauvorhaben oder in Personalangelegenheiten.

WIR UNTERSTÜTZEN DAVID

"Ich wähle David Lehmann, da er reflektiert und motiviert zupackt in unserer Kirche. Er hat ein Gespür für das Machbare, aber auch eine Sehnsucht nach dem Unverfügbaren. Er spricht mit seinen Gedanken nicht nur seine Generation an, sondern auch viele Menschen auf der Suche nach einer Heimat und Zukunft in und für unsere Kirche."
Jürgen Kehrer
Jugendreferent und Vorsitzender des laifHof e.V. in Kusterdingen-Wankheim
"Ich unterstütze David Lehmann als Kandidat für Kirche für morgen, weil er eine Perspektive für diese Kirche hat und weil er sich für die neuen Ausdrucksformen des Glaubens einsetzt, die wir so dringend brauchen."
Werner Kremers
Oberstudienrat, pensioniert, Jakobuskirche Tübingen

MUT ZUR VERÄNDERUNG.