ESSLINGEN / BERNHAUSEN

ANDREAS ARNOLD

43 Jahre, verheiratet, zwei Kinder, Gemeindepfarrer in Filderstadt-Bonlanden

Mein Herzensanliegen ist, die Zukunft der Kirche zu gestalten anstatt den Mangel zu verwalten.

WARUM ICH KANDIDIERE

Ob die Kirchenferne der Menschen auch mit der Menschenferne der Kirche zusammenhängt?

Als Gemeindepfarrer leide ich darunter, dass Kirche mit ihren klassischen Strukturen und Formaten viele Lebenswelten nicht erreicht. Das kann und will ich nicht hinnehmen. Stattdessen müssen wir Kirche neu denken.

Kirche muss neue Wege gehen und frische Formen wagen. Wirklicher Mut zeigt sich darin, dass ein echtes Umdenken stattfindet. Ich will mich dafür einsetzen, dass 10% aller Ressourcen in Innovationen fließen. Denn: wer nicht wagt, der hat schon verloren!

Ich sehne mich nach Gemeinden, in denen Menschen fröhlich und zuversichtlich ihren Glauben an Jesus Christus miteinander teilen und leben können. Klar ist: Die Formen des Miteinanders müssen sich wandeln und mit der Zeit gehen, sonst gehen sie mit der Zeit.

Ich möchte, dass Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit gesehen werden und in unserer Kirche ihren Platz finden. Wir brauchen ein buntes Miteinander, das klar auf Jesus Christus ausgerichtet ist.

Vor 18 Jahren habe ich in Tübingen Theologie studiert. Ein Freund hat mir davon erzählt, dass sich eine Reforminitiative innerhalb unserer Landeskirche formiert. Ich bin ganz neugierig zu einem ersten Treffen in die Jakobuskirche gegangen. Die Menschen und die Themen haben mich gleich in den Bann gezogen. Ich bin also länger bei Kfm als die Zitrone …

Mir ist wichtig, dass unsere Kirche fähig wird, die Zukunft zu gestalten und nicht nur den Mangel zu verwalten. Als Gemeindepfarrer leide ich besonders darunter, dass wir mit unseren klassischen Strukturen und Formaten immer mehr Milieus verlieren. Ich bin überzeugt, dass wir ein Miteinander brauchen, das auf Jesus Christus zentriert und ausgerichtet ist. Die Formen dieses Miteinanders müssen sich wandeln und mit der Zeit gehen, sonst gehen sie mit der Zeit. Das gilt auch für unsere Organisations- und Verwaltungsstrukturen.

Das kann ich mir ehrlich gesagt noch nicht vorstellen. Wenn ich richtig rechnen kann, wäre ich dann 75 Jahre alt! Ich wünsche mir, dass wir unseren Kindern und Enkelkindern eine Kirche hinterlassen haben, in der sie die Möglichkeit haben, Glauben zu leben, sich zu begegnen und mit ihren Gaben einzubringen.

WIR UNTERSTÜTZEN ANDREAS

„Kirche für morgen“ setzt sich für neue Formen ein, fröhlich und überzeugend Kirche Jesu Christi zu sein. Es geht nicht darum Menschen kirchentauglich zu machen, sondern Kirche für Menschen zu sein. Ich freue mich vor allem an den Initiativen für Kinder, Jugendliche und Familien, die „Kirche für morgen“ vorantreibt. Unsere Landessynode braucht glaubwürdigen Einsatz, daher gebe ich meine Stimme „Kirche für morgen“.
Ulrich Enderle
Jugendpfarrer im Kirchenbezirk Esslingen
"Wir wählen Kirche für morgen, weil wir von einer Kirche träumen, die vielfältig, zeitgemäß und darin den unterschiedlichsten Menschen zugewandt ist. Dazu ist es nötig, Strukturen, Formen und Aufgaben mutig zu verändern und weiter zu entwickeln, damit die Liebe Gottes nicht nur hinter dicken Mauern, sondern in den Herzen vieler Menschen spürbar wird!"
Simone & Stefan Heimann
Jugendreferenten, Filderstadt
"Ich kenne Andreas Arnold als sehr engagierten Pfarrer, der sich auch für die Jugend einsetzt. Egal ob neue Medien oder Gottesdienstformen, er ist immer up-to-date und bringt sich leidenschaftlich damit ein. Er sieht die Gemeinde mit allen ihren Altersschichten und versucht, ein gutes Miteinander zu gestalten. Ihm liegen sowohl die Menschen als auch das Evangelium sehr am Herzen, deshalb freue ich mich, wenn er sich in die Landessynode einbringen kann."
Miriam Rath
Studentin und ehrenamtliche Mitarbeiterin in Kirchengemeinde, Kirchenbezirk und CVJM, Filderstadt.
"Ich unterstütze Andreas Arnold, weil er innovative und neue Ideen für die Kirche hat. Er hat Bilder und Visionen, aus denen er konkrete Konzepte gestaltet. Sein Engagement für junge Familien, für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist unterstützenswert."
Karl-Heinz Jaworski
Fachbereichsleiter Kirche in Freizeit und Tourismus, Stuttgart

ICH MÖCHTE DIE KIRCHE NICHT ABSCHREIBEN, SONDERN AN IHREM NÄCHSTEN KAPITEL AKTIV MIT SCHREIBEN.