Newsletter Herbstsynode 2017

Im Stuttgarter Hospitalhof fand vom 27.-30. November die Herbsttagung der Synode der Württembergischen Evangelischen Kirche statt.

Götz Kanzleiter, Kai Münzing, Willi Beck, Peter Schmidt, Martin Allmendinger, Matthias Böhler und Tobi Wörner sind die Synodalvertreter des Gesprächskreises „Kirche für morgen“ und geben hier ihre Eindrücke wider.

 

Übersicht der Themen dieses Newsletters

  1. Die öffentliche Segnung gleichgeschlechtlich Liebender
  2. Strategische Planung
  3. Kirchenrechtliches – Gesetze, Gesetze
  4. Projekt „Kirchliche Strukturen 2024 Plus“
  5. Haushalt 2018
  6. Diakone und Diakoninnen sind ein großer Schatz unserer Landeskirche

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1. Die öffentliche Segnung gleichgeschlechtlich Liebender*

Von Götz Kanzleiter und Kathrin Messner

* Amtlicher Titel laut Tagesordnung: „Kirchliches Gesetz zur Einführung einer Ordnung der Amtshandlung anlässlich der bürgerlichen Eheschließung zwischen zwei Personen gleichen Geschlechtes, der Begründung einer eingetragenen Lebenspartnerschaft oder der Umwandlung einer Lebenspartnerschaft in eine Ehe“

Am 29.11.2017 hat die Synode mit 62 Ja-, 33 Nein-Stimmen und einer Enthaltung den Kompromissvorschlag des Oberkirchenrates zur öffentlichen Segnung von gleichgeschlechtlich Liebenden abgelehnt. Die notwendige 2/3-Mehrheit wurde nicht erreicht. Dazu fehlten nicht weniger als 2 Stimmen!

Anlässlich dieser Ablehnung formulierten unsere Synodalen:

„Wir bedauern außerordentlich, dass heute in der Synode die Ermöglichung einer Segnung gleichgeschlechtlicher Paare knapp gescheitert ist. Wir kritisieren die über weite Strecken wenig hilfreiche Vorgehensweise des Gesprächskreises  „Offene Kirche“ und die Blockadehaltung des Gesprächskreises „Lebendige Gemeinde“.“

Das Thema nahm inhaltlich wie zeitlich den weitaus größten Raum der Synodaltagung ein. Deutlich wurde dabei die tiefe Spaltung unserer Kirche bezüglich des unterschiedlichen Bibelverständnisses. Die Kfm-Synodalen versuchten dabei, die kirchenpolitische Debatte als Brückenbauer zu prägen, um so eine mehrheitliche Zustimmung der Synode zum Gesetzesvorschlag zu erreichen. Es hat nicht sein sollen! Das Ringen der Synodalen, v.a. dasjenige um die für die 2/3-Mehrheit nötigen 10 Stimmen der „Lebendigen Gemeinde“ innerhalb und v.a. auch außerhalb der offiziellen Debatten war dennoch mit Sicherheit nicht vergebens! Denn für Kfm hat sich bei diesen Auseinandersetzungen der bereits 2012 eingeschlagene Weg bekräftigt und verstärkt, so dass dieser auch weiterhin mit aller Kraft weiterverfolgt werden soll. Die wesentlichen Merkmale dieses Modells sind:

  • Es zeigt einen gangbaren Weg der Mitte ohne dabei ein fauler Kompromiss zu sein.
  • Kfm steht für Weite in der Einheit, auch und gerade in Bezug auf die Auslegung der Bibel.

Die Stellungnahme zum Thema von 2012 finden Sie hier, eine leicht überarbeitete Version davon wird den Mitgliedern in ihrer nächsten Versammlung am 14.04.18 zur Abstimmung vorgelegt.

Der Synodale Kai Münzing formulierte im Anschluss an die Tagung:

„Ich bin nach wie vor der Meinung, dass das biblische Grundverständnis der Weite und nicht der Verengung auf dem Weg der Nachfolge Jesu Christi liegt. In dieser Haltung müssen wir ertragen, dass unter anderem anders Denkende hiermit nicht umgehen wollen und können […]. Diese Haltung und der damit verbundene Umgang gehören eben gerade auch zu dieser von uns angestrebten Weite und gleichzeitigen Ausrichtung auf Ihn.“

Mit Augustin gesprochen: „Im Wesentlichen Einheit, im Strittigen Freiheit, in allem aber Liebe.“

Letztlich verpasste die Württembergische Landeskirche so die Möglichkeit, ein längst überfälliges Zeichen für eine liebende und barmherzige Kirche zu setzen.

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 2. Strategische Planung

Von Tobias Wörner

Einer der ersten Punkte auf der Tagesordnung der Herbstsynode war die „Strategische Planung“ der Landeskirche. Direktor Werner und Landesbischof July stellten die Konzeptionierung des Oberkirchenrates vor, die auf gesellschaftlichen Megatrends fußen soll. Um den Vorgang unter Kontrolle zu behalten und um Verzettelung zu vermeiden, hat sich der OKR dabei auf 5 Schwerpunkte verständigt: 1) In der Wertediskussion Präsenz zeigen, 2) Digitalisierung gestalten, 3) ein zukunftsfähiges Kommunikationskonzept entwickeln, 4) Ehe und Familie stärken, 5) Personalwesen des OKR überprüfen und weiterentwickeln. Dazu sollen erstmalig die synodalen Gesprächskreise mit eingebunden werden, indem sie im Vorfeld ihre Anliegen einreichen können. Diese berücksichtigt das Kollegium dann in seiner Strategieplanung.

Was vermissen wir als Kfm? – Eine wirkliche Vision und Strategie für die Kirche von morgen.

Vier konkrete Dinge, die wir unserer Meinung nach aus den Analysen zu den Megatrends entnehmen können:

  1. Der Megatrend Globalisierung sagt uns: Kirche braucht neue Sensibilisierung für kulturelle Vielfalt: verschiedene Gottesdienstformen, -zeiten und -stile für viele Milieus und Kulturen.
  2. Der Megatrend Mobilität sagt uns: Kirche braucht gemeinschaftsstiftende Formen neben der Ortsgemeinde. Die gute Botschaft von Jesus bewirkt Zugehörigkeit und Beziehungen über die Parochialgrenze hinaus.
  3. Der Megatrend Stadt sagt uns: Kirche braucht gemeindliche Zielgruppenangebote und Ermöglichung dafür IN unserer Kirche.
  4. Der Megatrend Individualisierung sagt uns: Kirche braucht Identifikationsmöglichkeiten für Einzelne in kleineren Initiativ- und Beteiligungsgruppen.

Die Antwort auf sämtliche Megatrends läuft also auf zielgruppenadäquate Vergemeinschaftung hinaus, wenn wir strategisch Kirche entwickeln wollen. Das ist eines unserer Kfm-Ur-Themen, welches wir in den Rücklauf zur strategischen Planung eingetragen haben! Leider fand es keinen Niederschlag.

Ich habe das in meinem Votum eingebracht und hoffe dennoch, dass wir bald neue Gemeindegründungen initiieren, unterstützen und wirklich beheimaten können!

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3. Kirchenrechtliches – Gesetze, Gesetze

Von Peter Schmidt

Am Montagabend befasste sich die Synode eher routinemäßig mit einigen Gesetzesänderungen, die noch wenige Emotionen hochkochen ließen.

So wurde das „Kirchliche Gesetz zur Änderung des Strukturerprobungsgesetzes“ verabschiedet.

Das (bewährte!) Strukturerprobungsgesetz ermöglicht bislang bis zum 31. Dezember 2017 den Erlass von Verordnungen, durch die von geltendem kirchlichem Recht befristet Abweichungen zugelassen werden können, um neue Erprobungsräume für die Gestaltung kirchlicher Arbeit und die Schaffung neuer Verwaltungsstrukturen zu ermöglichen. Durch das Gesetz wird die Möglichkeit zum Erlass solcher Verordnungen bis zum 31. Dezember 2023 verlängert, die mögliche Geltungsdauer bis zum 31. Dezember 2031.

Unspektakulär: das „Kirchliche Gesetz zur Änderung des Kirchlichen Verwaltungsgerichtsgesetzes“, bei dem lediglich einige Fehlverweise korrigiert werden mussten.

Interessant für MAVen: das „Kirchliche Gesetz zur Änderung des Mitarbeitervertretungsgesetzes“: Es erweitert den Zuständigkeitsbereich der LakiMAV auf Beteiligungstatbestände, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus mehreren oder allen Dienststellen mehrerer kirchlicher Körperschaften, Anstalten oder Stiftungen im Bereich der Landeskirche betreffen. Hier geht es v. a. um Maßnahmen im Zusammenhang mit IT oder Finanzen, die einen enormen Verwaltungsaufwand mit sich bringen, wenn alle betroffenen Dienststellen separat beteiligt werden müssen. Die Zuständigkeit der LakiMAV, die mit 3 spezialisierten Jurist*innen die notwendige Expertise besitzt, dürfte für die meisten, v.a. kleinen MAVen eine große Entlastung sein.

Pfarrer, Pfarrerinnen und Pfarrerehepaare horchten auf, als es um die Pfarrbesoldung ging.

Von letzteren waren viele dankbar für die beantragte Anpassung der Pfarrbesoldung im Blick auf den doppelten Dienstwohnungsausgleich.

Beim Dienstwohnungsausgleich nach § 19 Abs. 2 S. 1 des Pfarrbesoldungsgesetzes handelt es sich um einen Gehaltsabzug, der der Tatsache Rechnung trägt, dass den Pfarrerinnen und Pfarrern neben der Gehaltszahlung eine Dienstwohnung zur Verfügung gestellt wird (dies entspricht dem sog. Alimentationsprinzip, dass sich bei der Höhe Besoldung auf das Amt und nicht auf die Leistung bezieht). Allerdings sieht § 19 Abs. 3 Satz 2 des Gesetzes bisher vor, dass bei Ehepaaren im Pfarrdienst, die beide in derselben Dienstwohnung leben, dieser Dienstwohnungsausgleich für beide separat und entsprechend des jeweiligen Dienstauftrages erhoben wird.

Pfarrehepaare sehen sich dadurch schlechter gestellt als Pfarrer-Nichtpfarrer-Ehepaare im selben Pfarrhaus. Dies ändert sich nun. Aufgrund mehrheitlichen Beschlusses der Synode wird künftig für eine Wohnung insgesamt auch nur eine Dienstwohnungspauschale abgezogen.

Beschlossen wurde außerdem noch das vom OKR eingebrachte „Kirchliche Gesetz zur Änderung pfarrbesoldungs- und -versorgungsrechtlicher Vorschriften“, wobei ein darüber hinausgehender Änderungsantrag verworfen wurde.

Bei den Bezügen der ständigen Pfarrerinnen und Pfarrer wird bislang der Unterschied zu einer höher bewerteten Stelle durch die Zahlung einer Zulage in Teilen ausgeglichen. Allerdings wird die Zulage bisher nur ab P3 gezahlt. Nunmehr soll schon in P2 die Zahlung einer Zulage erfolgen, sofern Stufe 9 noch nicht erreicht wurde.

Ein Änderungsantrag (33/17) hatte darauf abgezielt, die starre Einstufung bei der Übernahme in den ständigen Dienst beginnend mit P1 gänzlich zu streichen, um durch eine stellenentsprechende Besoldung (wie im privatrechtlichen Arbeitsverhältnis) Leitungsstellen auch für jüngere Pfarrerinnen und Pfarrer attraktiver zu machen.

Allerdings sieht die Synode keinen dringenden Anlass, die Systematik der Pfarrbesoldung so grundsätzlich zu ändern, da sich die finanzielle Situation der Pfarrerinnen und Pfarrer letztlich doch sehr positiv darstellt. Am Prinzip der Alimentation soll festgehalten werden.

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4. Projekt „Kirchliche Strukturen 2024 Plus“

Oder: Die Rolle der „dienenden Verwaltung“ im Blick eines Gemeindeentwicklungsprozesses

Von Kai Münzing

Erstmals und auf der Grundlage einer gemeinsamen Einbringung sämtlicher Gesprächskreise – und hier insbesondere dreier Vorreiter, zu denen auch der Kfm-Synodale Kai Münzing gehört –, wird es noch in der 15. Landessynode eine Gesamtuntersuchung sämtlicher Verwaltungsebenen geben.

Neben der Analyse der Verwaltungsabläufe geht es um eine zukunftsfähige, dienstleistungsorientierte Ausrichtung mit dem klaren Ziel, notwendige Veränderungsprozesse bis in die Gemeinden hinein ermöglichen und gut gestalten zu können.

Die Untersuchung wird Strukturen und Prozesse in den Blick nehmen, die den Zeitraum bis 2024, bis 2030 und darüber hinaus betreffen und die somit auch maßgeblich zu den begleitenden Maßnahmen der anstehenden Pfarrplanrunden gehören werden.

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 5. Haushalt 2018

Von Kai Münzing

Als Mitglied im Finanzausschuss hielt Kai Münzing das Kfm-Gesprächskreisvotum im Rahmen der Debatte zur Haushaltsplanung.

Er dankte allen Steuerzahlern für deren „Zahlungstreue“ und die dadurch ermöglichte Strukturfortschreibung und Neuausrichtung der Kirche. Gleichzeitig bemängelte er auch die sehr defensive Steuereinnahmenplanung des Finanzdezernenten, die dazu führe, dass das zu verteilende Nettosteueraufkommen, hier speziell der Anteil für die Kirchengemeinden, nur mühevoll zum Ausgleich derer Haushalte beitrage. Das liege hauptsächlich an der Verharrung in den nicht angemessenen kirchlichen Strukturen.

Kirche für morgen forderte aus diesem Grund vehement die Erhöhung der linearen Budgetsteigerung in der Mittelfristplanung auf 4,0% sowie einen in die Biberacher Tabelle einfließenden Faktor für den Ausgleich der hohen finanziellen Belastungen im Bereich der Kindertagesstätten in evangelischer Trägerschaft.
Beides, so zumindest die gemeinsame Absichtserklärung, wird mit dem Plan für kirchliche Arbeit 2019 vollzogen werden.

Deutlich benannte Kai Münzing seinen großen Unmut darüber, dass Kirchenbezirksverantwortliche im Herbst 2017 wider besseren Wissens Erhöhungen ablehnten – allein aus dem Grund, dass die Haushaltspläne in den Kirchenbezirken bereits aufgestellt und teilweise schon beschlossen waren. Bereits zum dritten Mal stellte er an gleicher Stelle diese beiden Fragen:

Wofür steht Kirche – und wofür werden unsere Mittel eingesetzt?

„Und täglich grüßt das Murmeltier…“?! – Zwar hatte der Vorbericht des landeskirchlichen Haushalts dieses Anliegen von Kfm zwischenzeitlich durch Zusammenfassungen und Grafiken aufgenommen. Antworten auf weiter gehende Anliegen – die eigentlich zentralen – sind dem Haushaltsplan aber nur zum Teil zu entnehmen. Angesichts der wiederum um 26.800 Gemeindeglieder zurück gegangenen Mitgliederzahlen stellte Kai Münzing deshalb folgende weiter gehende Fragen:

  1. Was bewirken wir mit dem Einsatz unserer Ressourcen?
  2. Welche Menschen in welchen Milieus erreichen wir? Gelingt es uns vermeintlich kirchendistanzierte Menschen mit unserem Wirken zu begegnen?
  3. Wie gelingt es uns, der sich weiter ausbreitenden Säkularisierung entgegen zu wirken oder gar Einhalt zu gebieten?
  4. Wie gelingt es uns, Menschen für das Evangelium zu begeistern?

Gerade die letzte dieser Fragen sei die eigentlich zentrale Frage. Denn es sei die Frage danach, inwieweit es uns gelingt, 500 Jahre nicht nur retrospektiv zu betrachten und dabei zu verharren, sondern vielmehr optimistisch, zukunftsorientiert und reformatorisch kirchliches Leben zu gestalten. Ganz nach dem dänischen Philosophen und Theologen Sören Kierkegaard, der einst zu verstehen gab: „Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden.“

Nennenswert, da eben sozusagen „vorwärts gelebt“, seien insbesondere folgende Punkte:

  • 1 Million für Menschen im östlichen Afrika, die vom Hungertod betroffen sind
  • 19 Millionen Euro Sonderausschüttung für Strukturanpassungen in Kirchengemeinden
  • 1,5 Millionen Euro an Kirchenbezirke für innovatives Handeln und für die Förderung „Neuer Aufbrüche“
  • 34 Millionen Euro im Rahmen und bis zum Ende des befristeten Sicherungs-Flexibilisierungs- und Entlastungspakets 2030 (Flex III)
  • 1,5 Millionen für die Anschubfinanzierung zur Schaffung von Krippenplätzen
  • 3,6 Millionen für die Maßnahmen des Familienpakets

Kfm unterstütze diese Maßnahmen ausdrücklich, wenngleich diese, so wiederholt die Kritik, an einigen Stellen nur wenige kleine Anfänge eines größeren Veränderungsprozesses darstellen können.

Ecclesia semper reformanda – das sei in Anbetracht eines nur oberflächlich unspektakulären Haushaltsplans mit einem diesjährigen Gesamtvolumen von rund 2 Milliarden Euro mehr nötig denn je!

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6. Diakone und Diakoninnen sind ein großer Schatz unserer Landeskirche

Von Martin Allmendinger und Kathrin Messner

Oberkirchenrat Werner Baur trug am Donnerstag, 30.11. einen Zwischenbericht zum „Maßnahmepaket I im Diakonat“ vor. Die wichtigsten Sätze der Positionierung von Kirche für morgen zu diesem Bericht, vorgetragen von Martin Allmendinger, lauteten:

Diakone und Diakoninnen sind ein großer Schatz unserer Landeskirche“ und

Der Diakonat verändert und prägt das Gesicht unserer Kirche“.

Dabei muss klar sein: Diakone und Diakoninnen sind keine Lückenbüßer für nicht besetzte Pfarrstellen oder in Arbeitsbereichen, die Kirche „auch noch“ zu besetzen hat. Denn Diakoninnen und Diakone können und müssen mehr als alle anderen Professionen Nahtstelle im Sozialraum sein. Dies sei insbesondere im Kontext der Pfarrplandiskussion noch einmal neu zu gewichten. Damit könnten sie mehr als bisher kirchliche und geistliche Identifikationsfiguren auf Gemeindeebene sein.

Entsprechend müsse die Werbung für den kirchlichen Dienst im Diakonat mit einer begeisterungsfähigen Jugendarbeit auf Gemeinde- und Kirchenbezirksarbeit beginnen. Die Arbeitsfelder und –bereiche müssten attraktiv und zukunftsfähig sein, d.h. im Kontext einer diakonisch und missionarisch geprägten Volkskirche stehen, die ihren Diakoninnen und Diakonen je nach Gaben, Interessen und Lebensabschnitt auf sie zugeschnittene Arbeitsbereiche im Sozialraum bietet. Werbung für diesen Beruf könnte z.B. auch die flächendeckende Einrichtung von Gemeinde- und Bezirks-Freiwilligenstellen sein. Für solche und andere Möglichkeiten fantasievoller „struktureller Erprobungsräume“ mache sich Kfm stark!

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Weitere Dokumente zur Herbstsynode finden Sie auf der Homepage der Landeskirche.