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	<title>Kirche für morgen</title>
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		<title>Newsletter Synode November 2011</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 16:13:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Josupeit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Synode]]></category>
		<category><![CDATA[Beteiligungskirche]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Gottesdienst]]></category>
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		<description><![CDATA[Tagung der Landessynode vom 21.11. &#8211; 24.11.2011 in Stuttgart &#160; Einen fast schon nostalgischen Charakter hatte die Herbstsynode im Hospitalhof in Stuttgart. Sie fand vom 21.-24.11.2011 zum letzten Mal in diesen Geb&#228;uden statt. Angela Schwarz gibt die stellvertretende Gespr&#228;chkreisleitung an Matthias B&#246;hler ab. Nach dem Er&#246;ffnungsgottesdienst mit ejw-Band und Predigt von Markus Munzinger ging es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tagung der Landessynode vom 21.11. &#8211; 24.11.2011 in Stuttgart</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Einen fast schon nostalgischen Charakter hatte die Herbstsynode im Hospitalhof in Stuttgart. Sie fand vom 21.-24.11.2011 zum letzten Mal in diesen Geb&#228;uden statt. <em>Angela Schwarz</em> gibt die stellvertretende Gespr&#228;chkreisleitung an <em>Matthias B&#246;hler</em> ab.<br />
Nach dem Er&#246;ffnungsgottesdienst mit ejw-Band und Predigt von <em>Markus Munzinger</em> ging es mit gro&#223;en Themen weiter. <span id="more-1105"></span>Gottesdienste, Pfarrplan, Musik, Finanzen, Homosexualit&#228;t, Sch&#252;lerarbeit, Mission und Glaubenskurse standen auf der Tagesordnung.<strong></strong></p>
<p><strong>Zitronenspritzer bei den Gottesdienstformen<a href="http://www.kirchefuermorgen.de/wp-content/uploads/2011/05/Kerstin-Leuz.jpg"><img class="alignright  wp-image-611" title="Kerstin U. Schmidt" src="http://www.kirchefuermorgen.de/wp-content/uploads/2011/05/Kerstin-Leuz-200x300.jpg" alt="" width="140" height="210" /></a></strong><br />
<em>Martin Allmendinger</em> kommentierte den <a title="Bericht Bischof July - Herbstsynode 2011" href="http://www.elk-wue.de/fileadmin/mediapool/elkwue/dokumente/landessynode/11_herbsttagung/berichte-reden/Top_5_Bischofsbericht_-_July.pdf" target="_blank">Bericht des Bischofs</a> und stellte die Frage, woher die unanfechtbare Bedeutung des Sonntagmorgengottesdienstes stammt. Bischof July nannte in seinem Bericht vielf&#228;ltige Gottesdienstformen und dankte f&#252;r bestehende Angebote.<br />
Allmendinger stellte in seinem Votum neben die Gottesdienste Bibel- und Hauskreise als wichtige &#187;Auftankorte&#171; in Gemeinden. &#187;Die Mitte der Gemeinde ist nicht der Gottesdienst, sondern Jesus Christus&#171; &#8211; so Allmendinger. Das &#187;Jahr des Gottesdienstes&#171; diene der Ermutigung, unterschiedliche Formen auszuprobieren. Herzliche Einladung dazu! <a href="http://kirchefuermorgen.de/wp-content/uploads/2011/11/HS_2011_MAllmendinger_GK-Votum-zum-Bischofsbericht.pdf">Votum Martin Allmendinger</a>.</p>
<p>Auch <em>Markus Brenner</em> und einige Mitsynodale der Lebendigen Gemeinde pl&#228;dierten f&#252;r unterschiedliche Gottesdienstformen und f&#252;r eine Gleichstellung von Sonntagmorgen- und anderen Gottesdienstformen. Die Vernetzung von Hauskreisen und Gottesdiensten ist wichtig, um verschiedene Gaben &#8211; gem&#228;&#223; dem Bild aus 1. Korinther 12 &#8211; zu f&#246;rdern. <a href="http://kirchefuermorgen.de/wp-content/uploads/2011/11/HS_2011_MBrenner_Rede-zum-Gottesdienstvotum-2012.pdf">Rede Markus Brenner.</a><strong></strong></p>
<p><strong>Auch in der Seniorenarbeit sind Zitronen aktiv</strong><br />
F&#252;r die Seelsorge in der Seniorenarbeit und in Alten- und Pflegeheimen sollen Artikel zur geistlichen Auferbauung gesammelt und f&#252;r Heimzeitschriften zur Verf&#252;gung gestellt werden. <em>Martin Allendinger</em> spricht sich daf&#252;r aus.<strong></strong></p>
<p><strong>&#187;Armut &#8211; (k)eine Sache der Christenheit?!&#171;</strong><br />
Jugendsynodale <em>Stephanie Klumpp</em> erbat von OKR Kastrup Antworten auf zwei f&#246;rmliche Anfragen: Wie unterst&#252;tzt die Landeskirche die Einf&#252;hrung der Finanztransaktionssteuer? Und wie werden Gemeinden zu Aktionen und zu einem evangeliumsgem&#228;&#223;en Umgang mit Geld motivier (Anfrage 42/14)t? Welche Erfahrung erf&#228;hrt die Kampagne &#187;erlassjahr.de&#171; durch unsere Kirche (TOP 23)? &#8211; Die Antworten sind in Kurzform unter <a href="http://www.elk-wue.de/landeskirche/landessynode/herbsttagung-2011/dienstag-22-november/" target="_blank">hier</a> und <a href="http://www.elk-wue.de/landeskirche/landessynode/herbsttagung-2011/mittwoch-23-november/" target="_blank">hier</a> zu lesen.<strong></strong></p>
<p><strong>Schwerpunkttag &#187;Musik und Kirche und seine Ergebnisse&#171;</strong><br />
Unser Synodaler <em>Matthias B&#246;hler</em> setzte sich im Sonderausschuss Musik f&#252;r Neuerungen im Bereich Kirchenmusik ein: Antr&#228;ge zur Stellenfinanzierung im Bereich der Popularmusik im ejw, zur F&#246;rderung von Sing- und Musikteams, Neuerungen bei den Zugangsvoraussetzungen zum Studium an der Kirchenmusikhochschule. Die Antr&#228;ge (ab Nr. 40-11) sind <a href="http://www.elk-wue.de/landeskirche/landessynode/herbsttagung-2011/antraege/" target="_blank">hier</a> nachzulesen.<br />
<em>Markus Brenner</em> forderte noch mehr. Er pl&#228;diert daf&#252;r, die Personalstelle zur F&#246;rderung der Singteams statt auf 50% auf 100% zu erh&#246;hen. Markus Brenners <a href="http://www.elk-wue.de/fileadmin/mediapool/elkwue/dokumente/landessynode/11_herbsttagung/antraege/Antrag__44a-11_AEnderungsantrag.pdf" target="_blank">&#196;nderungsantrag</a> &amp; seine <a href="http://kirchefuermorgen.de/wp-content/uploads/2011/11/HS_2011_MBrenner_Rede-%C3%84nderungsantrag-2012.pdf">Rede zum &#196;nderungsantrag</a>.<strong></strong></p>
<p><strong>Pfarrstrukturplanung und Pfarrplan 2018</strong><br />
<em>Matthias B&#246;hler</em> brachte die Anliegen von Kirche f&#252;r morgen auf den Punkt: Spendenfinanzierte Pfarrstellen bei zur&#252;ckgehenden Kirchensteuern, sowie Schulung und Beteiligung von Ehrenamtlichen auch an der Verk&#252;ndigung. &#187;Es darf nicht sein, dass eine Gemeinde nur nach ihren Gemeindegliederzahlen beurteilt wird. H&#228;ufig gibt es in zahlenm&#228;&#223;ig kleinen Gemeinden viele aktive Gruppen und Kreise und ein aktives Gemeindeleben, das es zu begleiten gilt&#171; &#8211; so B&#246;hler. Sein Votum ist <a href="http://kirchefuermorgen.de/wp-content/uploads/2011/11/HS_2011_MBoehler_GK-Votum-zum-PfarrPlan2.pdf">hier</a> nachzulesen.<strong></strong></p>
<p><strong>Der mit dem Wolf tanzt &amp; Ergebnisse der AG Zukunft</strong><br />
OKR Kastrup betonte in seiner Rede zum Haushaltsplan, die Landeskirche sei finanziell &#187;solide aufgestellt&#171;. Wie werden 5 Mio. Euro f&#252;r Mitgliedergewinnung konkret eingesetzt? <em>Reiner Klotz</em> schl&#228;gt vor, die R&#252;cklagen f&#252;r innovative Projekte anzupacken und u.a. in den Bereich Jugendarbeit und Schule zu investieren. Er pl&#228;diert f&#252;r mehr Risikobereitschaft und f&#252;r finanzielle Unterst&#252;tzung missionarischer Aktionen. Mehr dazu <a href="http://kirchefuermorgen.de/wp-content/uploads/2011/11/HS_2011_RKlotz_GK-Finanzvotum.pdf">hier</a>.<br />
<strong><br />
Die (weltweite) Kirche im Blick /&#187;Angstfreier Umgang mit Muslimen&#171;<br />
</strong><em>Kerstin Schmidt</em> berichtet im Auftrag des Ausschusses Mission, &#214;kumene und Entwicklung von ihrer Indonesienreise und von bleibenden Eindr&#252;cken des interreligi&#246;sen Dialogs. Hier der <a href="http://kirchefuermorgen.de/wp-content/uploads/2011/11/HS_2011_Bericht-zur-Indonesienreise.pdf">Reisebericht</a>. F&#252;r den Gespr&#228;chskreis ermutigte sie dazu, dass Kirche an Orte gehen solle, an denen sich Menschen begegnen, z.B. auf dem Wasen, im Biergarten oder auf dem Fu&#223;ballplatz. <a href="http://kirchefuermorgen.de/wp-content/uploads/2011/11/HS_2011_KSchmidt_GK-Votum-Missionsverst%C3%A4ndnis.pdf">Hier</a> ihre Rede.<br />
Zum Thema &#187;Glaubenskurse&#171; brachte <em>Markus Munzinger</em> die Studien von Robert Warren &#252;ber &#187;7 Merkmale einer vitalen Gemeinde&#171; zur Sprache. (Das Buch von Warren tr&#228;gt den Titel&#160; <em>Vitale Gemeinde,</em> Neukirchen, 2008).<br />
<strong><br />
Homosexuelle Pfarrerinnen und Pfarrer im Pfarrhaus<br />
</strong>Als Ergebnisse des Klausurtages am 15.10. in Bad Boll, brachten die 4 Gespr&#228;chskreise ihre Voten zum Zusammenleben von gleichgeschlechtlichen Paaren im Pfarrhaus ein. Das <a href="http://kirchefuermorgen.de/wp-content/uploads/2011/11/HS_2011_GK-Votum-Homosexualit%C3%A4t.pdf">Kfm-Votum</a> trug <em>Markus Munzinger</em> vor. Aus Synode und Oberkirchenrat bekamen wir viele positive R&#252;ckmeldungen f&#252;r unser ehrliches Statement.<strong></strong></p>
<p><strong>&#187;Segel setzen, statt Mauern bauen&#171;</strong><br />
Dr. Wolfgang Ilg und OKR Werner Baur stellten Projekte von der Sch&#252;lerinnen- und Sch&#252;lerarbeit des ejws vor und warben f&#252;r eine Vernetzungsstelle in Zusammenarbeit von PTZ und ejw. Kfm bef&#252;rwortet diese Anliegen sehr und brachte zu diesem Top gleich 3 Voten ein.<strong><br />
</strong><em></em><a href="http://kirchefuermorgen.de/wp-content/uploads/2011/11/HS_2011_SKlumpp_Rede-zu-Jugendarbeit-und-Schule.pdf">Rede Stephanie Klumpp</a><br />
<em>Rede Markus Munzinger</em><br />
<em><a href="http://kirchefuermorgen.de/wp-content/uploads/2011/11/HS_2011_MBrenner_Rede-zur-Ganztagesschule.pdf">Rede Markus Brenner</a></em></p>
<p><strong><br />
</strong>Weitere Berichte k&#246;nnen auf der <a href="http://www.elk-wue.de/landeskirche/landessynode/herbsttagung-2011/">Homepage der Landeskirche</a> nachgelesen werden.<br />
<strong><br />
</strong>Eure / Ihre&#160; Kerstin U. Schmidt<strong><br />
</strong><br />
</p>
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		<title>Zitronenfalter 3.2011 &#8211; Arm trifft reich</title>
		<link>http://www.kirchefuermorgen.de/zitronenfalter-2011-3</link>
		<comments>http://www.kirchefuermorgen.de/zitronenfalter-2011-3#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 07:39:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Binder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zitronenfalter]]></category>

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		<description><![CDATA[Download: &#160;Zitronenfalter_3_2011_final_72 Der heutige Lehrtext der Herrnhuter Losungen (22.&#160;Oktober) lie&#223; mich aufhorchen. Er passt so gut zu diesem Zitronenfalter, dass ich&#160;ihn Ihnen nicht vorenthalten will: &#8222;Wenn ein Bruder&#160;oder eine Schwester keine&#160;Kleider hat und der t&#228;glichen Nahrung entbehrt und jemand von euch sagt zu ihnen: Geht hin in Frieden, w&#228;rmt und s&#228;ttigt Euch!,&#160;ohne ihnen das Lebensnotwendige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Download: &#160;<a href="http://kirchefuermorgen.de/wp-content/uploads/2011/11/Zitronenfalter_3_2011_final_72.pdf">Zitronenfalter_3_2011_final_72</a></p>
<p>Der heutige Lehrtext der Herrnhuter Losungen (22.&#160;Oktober) lie&#223; mich aufhorchen. Er passt so gut zu diesem Zitronenfalter, dass ich&#160;ihn Ihnen nicht vorenthalten will: &#8222;Wenn ein Bruder&#160;oder eine Schwester keine&#160;Kleider hat und der t&#228;glichen Nahrung entbehrt und jemand von euch sagt zu ihnen: Geht hin in Frieden, w&#228;rmt und s&#228;ttigt Euch!,&#160;ohne ihnen das Lebensnotwendige zu geben,&#160;was n&#252;tzt das?&#8221; Jak. 2,15/16</p>
<p>Arm trifft reich. So lautet der Titel dieser&#160;Ausgabe. Trifft arm wirklich reich? Oder ist es&#160;nicht eher so, dass jeder f&#252;r sich<a href="http://kirchefuermorgen.de/wp-content/uploads/2011/11/zf-3-2011.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1056" title="zf-3-2011" src="http://kirchefuermorgen.de/wp-content/uploads/2011/11/zf-3-2011-191x300.jpg" alt="" width="191" height="300" /></a> bleibt?&#160;Schieben wir die Problematik nicht viel lieber&#160;ins ferne Afrika, als einmal in unserer Kirche&#160;genauer hinzuschauen? Unser Hauptartikel&#160;von Heinzpeter Hempelmann (S. 4 und 5)&#160;l&#228;dt dazu ein, sich auf dieses Thema ganz&#160;neu einzulassen, denn mit &#8220;ein wenig Diakonie&#8221; ist es eben nicht getan.&#160;Aber ohne Diakonie und konkrete Hilfe f&#252;r&#160;Benachteiligte geht es auch nicht. Deshalb&#160;finden Sie in dieser Ausgabe spannende Einblicke in eine franz&#246;sische Gemeinde(S. 6),&#160;Gedanken zur G&#252;tergemeinschaft (S. <img src='http://www.kirchefuermorgen.de/wp-includes/images/smilies/icon_cool.gif' alt='8)' class='wp-smiley' /> und&#160;den Blick in die weite Welt als Pro und Contra&#160;zur Entwicklungshilfe (S. 10 und 11).</p>
<p>In vielen Gemeinden unserer Kirche gibt es&#160;gut durchdachte und hilfreiche Modelle, wie&#160;wir hier vor Ort der Armut begegnen und&#160;sinnvoll entgegentreten k&#246;nnen. Viele Ehrenamtliche engagieren sich besonders gerne&#160;an genau diesem Punkt. Wir k&#246;nnen nicht&#160;mehr so tun, als ginge uns die materielle&#160;Armut um uns herum nichts an.</p>
<p>Ich w&#252;nsche Ihnen beim Lesen und Durchbl&#228;ttern viel Gewinn f&#252;r sich selber und f&#252;r&#160;unsere Kirche.</p>
<p>Ihre</p>
<p>Claudia Bieneck</p>
<p>Mitglied im Redaktionsteam des Zitronenfalters</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;<br />
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Anmeldung: &#8220;Vom Charme der Krise&#8221; &#8211; kfm-Forum 26.02.2012</title>
		<link>http://www.kirchefuermorgen.de/anmeldung-charme-krise-kfm-forum-2012/</link>
		<comments>http://www.kirchefuermorgen.de/anmeldung-charme-krise-kfm-forum-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 14:26:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Binder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verein Kirche für morgen]]></category>

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		<description><![CDATA[Leider hat uns die im Flyer abgedruckte Referentin f&#252;rs Forum kurzfristig abgesagt. Um so gl&#252;cklicher sind wir, einen zu diesem Thema sehr kompetenten Referenten, Prof.Dr.Reiner Knieling, gefunden zu haben.&#160;Prof. Knieling ist ausgewiesener Experte zum Thema. Er&#160;leitet das Gemeindekolleg&#160;der VELKD in Neudietendorf bei Erfurt und ist au&#223;erplanm&#228;&#223;iger Professor f&#252;r Praktische Theologie an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leider hat uns die im Flyer abgedruckte Referentin f&#252;rs Forum kurzfristig abgesagt. Um so gl&#252;cklicher sind wir, einen zu diesem Thema sehr kompetenten Referenten, <strong>Prof.Dr.Reiner Knieling,</strong> gefunden zu haben.&#160;Prof. Knieling ist ausgewiesener Experte zum Thema. Er&#160;leitet das Gemeindekolleg&#160;der VELKD in Neudietendorf bei Erfurt und ist au&#223;erplanm&#228;&#223;iger Professor f&#252;r Praktische Theologie an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel.</p>
<p>Alles Weitere findet man im neuen Flyer zum Download.</p>
<p>Download:&#160;<a href="http://www.kirchefuermorgen.de/wp-content/uploads/2011/10/Flyer-KFM-Forum-2012_2_72.pdf">Flyer KFM Forum 2012_2_72</a></p>
<p>Hier finden Sie alle Infos und die Anmeldem&#246;glichkeit zum FORUM 2012 .</p>
<p>Hier geht&#8217;s zum Anmeldeformular: <a href="http://anmeldung.kirchefuermorgen.de" target="_blank">anmeldung.kirchefuermorgen.de</a></p>
<p>Einen Tag vor dem Forum findet am 25. 2. 2012 ab 18 Uhr im Bernh&#228;user Forst die Mitgliederversammlung von Kirche f&#252;r morgen statt &#8211; mit integriertem Feierabendmahl nach der Form des Symposions.</p>
<p>&#220;bernachtung ist im Bernh&#228;user Forst begrenzt m&#246;glich. (DZ 29,30 Euro; EZ 45.-Euro)&#160; Buchung bis 27.1. direkt &#252;ber den Bernh&#228;user Forst (Tel.&#160;<a href="tel:%280711%29%207%2097%2061%20-0" target="_blank">(0711) 7 97 61 -0</a>&#160;Fax:&#160;<a href="tel:%280711%29%207%2097%2061%20-33" target="_blank">(0711) 7 97 61 -33</a>&#160;E-Mail:<a href="mailto:Info@b-forst.de" target="_blank">Info@b-forst.de</a>)</p>
<p>Programm</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>10.30 Uhr Anreise / Ankommen, Anmeldung, Empfang</li>
<li>11.00 Uhr Gottesdienst &#8222;Steh auf und iss, du hast einen weiten Weg vor dir.&#8221; (1. K&#246;n. 19)&#160;Predigt: Reiner Knieling</li>
<li>&#160;12.15 Uhr Mittagessen</li>
<li>&#160;13.30 Uhr Referat &#8211; Vom Charme der Krise. Kirche gestalten in Umbruchzeiten (Prof. Reiner Knieling)</li>
<li>&#160;14.30 Uhr Gro&#223;e Pause mit Kaffee, Kuchen, B&#252;chertisch, kfm-Infostand</li>
<li>&#160;15.15 Uhr Seminare</li>
<li>&#160;16.30 Uhr Hoffnungszeichen. Vielf&#228;ltige Impulse f&#252;r die Praxis</li>
<li>&#160;17.00 Uhr Fr&#246;hlicher Aufbruch</li>
</ul>
<div id="attachment_1133" class="wp-caption alignright" style="width: 208px"><a href="http://www.kirchefuermorgen.de/wp-content/uploads/2011/10/reiner-knieling-small-1-Klein.jpg"><img class="size-medium wp-image-1133" title="Reiner Knieling" src="http://www.kirchefuermorgen.de/wp-content/uploads/2011/10/reiner-knieling-small-1-Klein-198x300.jpg" alt="Reiner Knieling" width="198" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Reiner Knieling</p></div>
<p>Kann eine Krise Charme haben? Zun&#228;chst werden es alle, die in einer Krise stecken, kaum so empfinden k&#246;nnen. Krisis bedeutet Entscheidung. Jede Krise ist eine schwierige Situation, die auf einen H&#246;he- und Wendepunkt zul&#228;uft. Wer in einer Krise steckt, muss sich entscheiden. Das zeigt nicht nur die Finanzkrise &#252;berdeutlich.</p>
<p>Wie haben Sie pers&#246;nlich Krisen erlebt? In welchen Krisen &#8211; Entscheidungssituationen steckt unsere Kirche, stecken unsere Gemeinden heute?</p>
<p>Beim Forum von &#8222;Kirche f&#252;r morgen&#8221; wollen wir gemeinsam Wege suchen in diesen Krisen-Umbruchzeiten. Vielleicht k&#246;nnen wir sp&#228;ter sagen, dass gerade die Krise uns geholfen hat, entscheidende und entschiedene Schritte zu tun, dass wir dort neue Chancen und M&#246;glichkeiten entdeckten. Diesem &#8220;Charme&#8221; der Krise wollen wir gemeinsam nachsp&#252;ren.</p>
<p>Wir wollen alle einladen,</p>
<ul>
<li>die nach neuem Vertrauen und Mut suchen, auch wenn die Rahmenbedingungen schwierig sind</li>
<li>die Krisen und Umbr&#252;che geistlich reflektieren wollen und nach einer geistlichen Mitte fragen</li>
<li>die nach neuen Ausdrucksformen von Kirche suchen und sich f&#252;r neue Milieus &#246;ffnen wollen</li>
<li>die sp&#252;ren, dass manche Bilder &#252;ber Kirche und bisherige Sicherheiten nicht mehr tragen</li>
<li>die auch unvollkommene Schritte gehen wollen</li>
</ul>
<p>Das Forum von &#8222;Kirche f&#252;r morgen&#8221; verbindet Begegnung und Nachdenken, neue Impulse und gemeinsames Feiern zu einer inspirierenden Erfahrung</p>
<p>&#8222;Kirche f&#252;r morgen&#8221; Friedemann St&#246;ffler, 1. Vorsitzender</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier geht&#8217;s zum Anmeldeformular: <a href="http://anmeldung.kirchefuermorgen.de" target="_blank">anmeldung.kirchefuermorgen.de</a></p>
<p><span id="more-1070"></span></p>
<p>Programm</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>10.30 Uhr Anreise / Ankommen, Anmeldung, Empfang</li>
<li>11.00 Uhr Gottesdienst &#8222;Steh auf und iss, du hast einen weiten Weg vor dir.&#8221; (1. K&#246;n. 19)&#160;Predigt: Reiner Knieling</li>
<li>&#160;12.15 Uhr Mittagessen</li>
<li>&#160;13.30 Uhr Referat &#8211; Vom Charme der Krise. Kirche gestalten in Umbruchzeiten (Prof. Reiner Knieling)</li>
<li>&#160;14.30 Uhr Gro&#223;e Pause mit Kaffee, Kuchen, B&#252;chertisch, kfm-Infostand</li>
<li>&#160;15.15 Uhr Seminare</li>
<li>&#160;16.30 Uhr Hoffnungszeichen. Vielf&#228;ltige Impulse f&#252;r die Praxis</li>
<li>&#160;17.00 Uhr Fr&#246;hlicher Aufbruch</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>12 Seminare zum Ausw&#228;hlen</strong></p>
<p><strong>1. Sehnsucht nach Ermutigung -Umgang mit pers&#246;nlichen Lebenskrisen</strong></p>
<p>Vom Suchen und Sehnen, wenn wir selbst betroffen sind und von den kreativen Wegen zu eigenen Ressourcen. Cornelia Kohler, Systemische Paar- und Familientherapeutin, Ostfildern</p>
<p><strong>2. &#8222;Von was redest du eigentlich?&#8221;</strong></p>
<p>Auf dem Weg zu einer Predigt-Sprache, die verstanden wird. Dieter Braun, CVJM Landesreferent, Altdorf</p>
<p><strong>3. Achtsam leiten.</strong></p>
<p>Wie kann Gremienarbeit nicht nur vom Planen und Machen, sondern vom geistlichen H&#246;ren gepr&#228;gt sein? Annedore Beck, Gemeindeberaterin, Coach, Spiritualin, Gomaringen</p>
<p><strong>4. Krise macht erfinderisch: fresh expressions of church in GB und anderswo&#8230;</strong></p>
<p>Wenn alt-ehrw&#252;rdige Formen von Kirche in die Krise kommen. Hoffnungsmodelle aus der &#8222;Fresh ex&#8221;-Bewegung in der anglikanischen Kirche, in Skandinavien und Deutschland. Reinhold Krebs, ejw Landesreferent, Herrenberg</p>
<p><strong>5. Milieuhorizonte erschlie&#223;en: Der Blick &#252;ber den kirchlichen Tellerrand!</strong></p>
<p>Die Evangelische Kirche ist ein Anbieter unter Vielen auf dem Markt der religi&#246;sen M&#246;glichkeiten geworden und muss deshalb neu die Lebensr&#228;ume und -welten ihrer Mitglieder in den Blick nehmen. Exemplarische Praxisbeispiele helfen den Blick zu sch&#228;rfen. Daniel H&#246;rsch, Sozialwissenschaftlicher Referent, EKD-Reformzentrum f&#252;r Mission in der Region (ZMiR), Stuttgart</p>
<p><strong>6. &#8222;Gehet hin in alle Welt(en)&#8230;&#8221; &#8211; Lust auf andere und Aufbruch aus der Milieugefangenschaft der Kirche. Ein Kompass.</strong></p>
<p>Steffen Kaupp, Pfarrer und Projektreferent im Evangelischen Jugendwerk in W&#252;rttemberg; Projekte &#8222;Lust auf andere&#8221; und &#8222;Alternative Gottesdienste&#8221;, Stuttgart</p>
<p><strong>7. Was nicht einfach geht, geht einfach nicht</strong></p>
<p>Konzept der einfachen Gemeinde Eine neue Bewegung oder wieder nur eine vor&#252;bergehende Welle? Richard Schutty, Dipl.- Sozialp&#228;dagoge, Trainer, Coach, Oberhausen</p>
<p><strong>8. Wie kommen wir gut durch Zeiten der Ver&#228;nderung? Die Kunst der kleinen Schritte</strong></p>
<p>Ein Blick in die Werkstatt der Gemeindeberatung zeigt, was in Krisen-, Umbruchs-, Ver&#228;nderungszeiten hilfreich sein kann. Gisela Dehlinger, Pfarrerin, Gemeindeberaterin, Coach, Leiterin der Abteilung &#8220;Gemeindeentwicklung und Gottesdienst&#8221; im Evang. Bildungszentrum, Stuttgart</p>
<p><strong>9. Konflikte in der Gemeinde &#8211; verstehen und gestalten</strong></p>
<p>Tabea Hieber, Diakonin und Mediatorin, Markgr&#246;ningen</p>
<p><strong>10. Zehn Jahre Kirche f&#252;r morgen in der Synode: Was hat sich bewegt?</strong></p>
<p>Kerstin Schmidt, Martin Allmendinger, Matthias B&#246;hler</p>
<p><strong>11. Was nicht angenommen ist, kann auch nicht ver&#228;ndert werden</strong></p>
<p>Ein Pl&#228;doyer f&#252;r unvollkommene Gemeinden Dorothea und Dieter Schindhelm, Diakonin und Pfarrer, Wolpertshausen (Hohenlohe)</p>
<p><strong>12. Drama, Baby! &#8211; Selig sind die Narren</strong></p>
<p>Eine starke Stunde lang zitronenfrisches Theater am eigenen K&#246;rper erleben. Manfred Geywitz, Illingen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier geht&#8217;s zum Anmeldeformular: anmeldung.kirchefuermorgen.de</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Unser besonderes Angebot f&#252;r Kirchengemeinder&#228;te oder Mitarbeiterteams:</strong></p>
<p>Impulse aufnehmen &#8211; Umsetzung andenken</p>
<p>F&#252;r ein Gremium oder ein Team, das gemeinsam &#252;berlegen m&#246;chte, was die Impulse des Tages f&#252;r die Situation vor Ort bedeuten k&#246;nnten. Martin Schmid, Diakon, Gemeindeberater, Reutlingen Hermann H&#246;rtling, Gemeindeberater, Supervisor, Filderstadt. Bei Interesse separate Anmeldung &#252;ber die Gesch&#228;ftsstelle</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kinderbetreuung</strong></p>
<p>Wir bieten von 11.00 &#8211; 12.00 Uhr, von 13.30 &#8211; 14.30 und von 15.15 &#8211; 16.30 Uhr eine Kinderbetreuung f&#252;r Kinder ab vier Jahren an. W&#228;hrend der Pausen sind die Eltern f&#252;r ihre Kinder verantwortlich. Wichtig: Die Kinder sollten Turnschuhe f&#252;r die Halle mitbringen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Anmeldung und Kosten</strong></p>
<p><strong>Bei schriftlicher Anmeldung und &#220;berweisung bis zum 1. Februar 2012</strong></p>
<p>22 Euro Nichtverdienende und Mitglieder von&#8222;Kirche f&#252;r morgen&#8221;</p>
<p>27 Euro Verdienende</p>
<p>&#220;berweisen Sie den Tagungsbeitrag bitte mit Angabe des Namens und Verwendungszweck &#8222;Forum&#8221; auf das Konto von &#8222;Kirche f&#252;r morgen e.V.&#8221;: Konto-Nr. 419 435, BLZ 520 604 10, EKK Kassel</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Anmeldungen nach dem 1. Feb. 2012 und Tageskasse</strong>:</p>
<p>27 Euro Nichtverdienende und kfm-Mitglieder</p>
<p>32 Euro Verdienende</p>
<p>Im Tagungspreis sind enthalten: Tagungskosten, einfaches Mittagessen, Kaffee</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Anmeldung (schriftlich/Fax/Mail/Internet) an:</strong></p>
<p>Kirche f&#252;r morgen e.V., Am Auchtberg 1 &#183; 72202 Nagold, Tel. (0700) 36 69 36 69 &#183; Fax (07071) 959 3560, Mail: info@kirchefuermorgen.de, www.kirchefuermorgen.de</p>
<p>Eine Anmeldebest&#228;tigung wird nicht versandt. Wer keine schriftliche Absage erh&#228;lt, gilt als verbindlich angemeldet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Tagungsort und Anreise</strong></p>
<p>Tagungszentrum Bernh&#228;user Forst 70771 Leinfelden-Echterdingen (Ortsteil Stetten)</p>
<p>Anreise aus Richtung Ulm / M&#252;nchen kommend: Autobahn A8 Abfahrt Filderstadt-Bernhausen / Flughafen Richtung Fi-Bernhausen. Nach dem Flughafentunnel rechts Richtung B27 / L-Echterdingen und dann Richtung LE-Stetten fahren</p>
<p>aus Richtung Karlsruhe / Heilbronn / Singen kommend: Autobahn A8 Abfahrt Reutlingen / T&#252;bingen (B27). Auf der B27 Ausfahrt LE-Stetten abfahren.</p>
<p>aus Richtung Stuttgart kommend: B27 Richtung Reutlingen / T&#252;bingen. Ausfahrt LE-Stetten abfahren.</p>
<p>aus Richtung Reutlingen / T&#252;bingen kommend: B27 Richtung Stuttgart. Ausfahrt LE-Stetten abfahren.</p>
<p>-&gt; weiter ab Ortseingang LE-Stetten: In LE-Stetten nach links Richtung Plattenhardt fahren. Am Ortsausgang LE-Stetten rechts abbiegen und der Beschilderung &#8222;Bernh&#228;user Forst&#8221; folgen.</p>
<p>Mit &#246;ffentlichen Verkehrsmitteln: Ab Stuttgart Hauptbahnhof mit S-Bahn S2 (Richtung Filderstadt) oder S3 (Richtung Flughafen) bis Haltestelle Echterdingen fahren. Ab Echterdingen Busverbindung Linie 38 bis Stetten, Haltestelle Erlach. Dann ca. 500 m entgegen der Fahrtrichtung des Busses zum Bernh&#228;user Forst gehen, ca. 5 Min. Gehzeit. Oder ab Echterdingen Busverbindung Linie 35 oder 77 bis Stetten, Haltestelle Kasparswald. Dann ca. 100 m in Fahrrichtung des Busses gehen und dort dem Hinweisschild &#8222;Bernh&#228;user Forst&#8221; folgen. Ca. 15 Min. Gehzeit.</p>
<p>Hier geht&#8217;s zum Anmeldeformular: anmeldung.kirchefuermorgen.de<br />
</p>
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		<title>Statement der Gruppe wuestenstrom e.V. zum Thema Homosexualit&#228;t</title>
		<link>http://www.kirchefuermorgen.de/statement-gruppe-wuestenstrom-thema-homosexualitat/</link>
		<comments>http://www.kirchefuermorgen.de/statement-gruppe-wuestenstrom-thema-homosexualitat/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 10:17:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Binder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorgetragen beim &#8220;Runden Tisch zum Thema Homosexualit&#228;t&#8221; von Kirche f&#252;r morgen am 30.05.2011 in Herrenberg Erkl&#228;rung von w&#252;stenstrom e.V. &#8211; zusammen mit vielen Menschen, die mit ihren Fragen und ihrem&#160;Umgang mit homosexuellen Empfindungen von der Kirche wahrgenommen werden m&#246;chten Mit dieser Erkl&#228;rung wenden sich all jene betroffenen Frauen und M&#228;nner an die Kirche, die ihre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Vorgetragen beim &#8220;Runden Tisch zum Thema Homosexualit&#228;t&#8221; von Kirche f&#252;r morgen am 30.05.2011 in Herrenberg</em></p>
<p><strong>Erkl&#228;rung von w&#252;stenstrom e.V. &#8211; zusammen mit vielen Menschen, die mit ihren Fragen und ihrem&#160;Umgang mit homosexuellen Empfindungen von der Kirche wahrgenommen werden m&#246;chten</strong></p>
<p><strong></strong>Mit dieser Erkl&#228;rung wenden sich all jene betroffenen Frauen und M&#228;nner an die Kirche, die ihre Homosexualit&#228;t&#160;als nicht zu sich geh&#246;rend empfinden, und die sich w&#252;nschen, von der Kirche, ihrer Theologie und ihrer Seelsorge&#160;darin ernstgenommen zu werden, dass sie ihre Homosexualit&#228;t nicht ausleben wollen. Die Forderung nach ernst&#160;gemeinter Zuwendung kirchlicher Seelsorge gr&#252;ndet sich auf der Erwartung, dass die Kirche sich endlich dem&#160;Thema Homosexualit&#228;t in seiner Ganzheit zuwendet und es nicht verk&#252;rzt auf Fragen der Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften oder auf das Zusammenleben gleichgeschlechtlich liebender Pfarrerinnen oder&#160;Pfarrer mit ihren Partnerinnen oder Partnern im Pfarrhaus.</p>
<p><strong>&#160;1. Wir &#8211; als Menschen, die homosexuell empfinden oder homosexuell empfunden haben, &#8211; fordern die Kirche auf,&#160;Homosexualit&#228;t nicht als Sch&#246;pfungsvariante zu definieren.</strong></p>
<div id="attachment_1121" class="wp-caption alignright" style="width: 140px"><a href="http://www.kirchefuermorgen.de/wp-content/uploads/2011/10/hoffmann.jpg"><img class="size-full wp-image-1121" title="Markus Hoffmann" src="http://www.kirchefuermorgen.de/wp-content/uploads/2011/10/hoffmann.jpg" alt="Markus Hoffmann" width="130" height="170" /></a><p class="wp-caption-text">Markus Hoffmann</p></div>
<p>Die Sexualforschung betont immer wieder, dass es eine eindeutig bestimmbare &#8222;sexuelle Identit&#228;t&#8221;, die im Kern&#160;des Personseins verankert w&#228;re, nicht gibt. Die Sexualwissenschaften betonen dagegen, dass Sexualit&#228;t etwas&#160;Plastisches und Flexibles ist, das auch Ver&#228;nderungen unterworfen ist und h&#228;ufig Motiven folgt. &#8211; Als wir den Mut&#160;fanden, uns den innerpsychischen Motiven zu stellen, die sich in unserem gleichgeschlechtlichen Begehren widerspiegelten, erkannten wir, dass wir die Sexualit&#228;t benutzten, um einen inneren Selbstwertkonflikt zu l&#246;sen, dass&#160;wir gar keine partnerschaftliche Beziehung zum gleichen Geschlecht eingehen wollen, sondern im sexuellen Kontakt dem Selbsthass entfliehen m&#246;chten, oder dass wir von Frauen oder von M&#228;nnern emotional &#252;berfordert oder&#160;missbraucht wurden, und deshalb beim gleichen Geschlecht Schutz, Sicherheit und sexuelle N&#228;he suchen, oder&#160;dass wir versuchen, in der homosexuellen sadomasochistischen Unterwerfung die Ablehnung zu &#252;berwinden, die&#160;uns vom gleichen Geschlecht durch Erfahrung von Zur&#252;ckweisung, Vernachl&#228;ssigung oder Gewalt zugef&#252;gt wurde.</p>
<p>- Im Erkennen dieser Zusammenh&#228;nge wurde uns klar, dass uns die Behauptung, Homosexualit&#228;t sei eine &#8222;Sch&#246;pfungsvariante&#8221;, die Freiheit nimmt, &#252;ber uns und die in unserer Sexualit&#228;t sich widerspiegelnden Gef&#252;hle und&#160;nichtsexuellen Motive selbstverantwortlich nachzudenken und nachzusp&#252;ren. Dadurch verloren wir wichtige Jahre unseres Lebens und wurden daran gehindert, die eigentlichen Konflikte unseres Lebens zu l&#246;sen. Wir bitten die&#160;Kirche zu &#252;berdenken, welche Fakten sie in Bezug auf den Begriff &#8222;Homosexualit&#228;t&#8221; und &#8222;Sexualit&#228;t&#8221; im Allgemeinen schafft, wenn Vorbilder wie Pfarrerinnen und Pfarrer mit ihrem gleichgeschlechtlichen Partner das Pfarrhaus bewohnen.</p>
<p><strong>2. Als direkt betroffene Menschen fordern wir von unserer Kirche einen deutlich erkennbaren Raum, in dem wir&#160;&#252;ber unsere Sexualit&#228;t offen nachdenken und uns selbstverantwortlich finden k&#246;nnen.</strong></p>
<p>Wir mussten in den letzten Jahren erleben, dass es f&#252;r Menschen, die trotz homosexueller Empfindungen nicht als&#160;Schwule oder Lesben leben wollen, keinen Raum in unserer Kirche gibt. Dies ist u.a. dadurch dokumentiert, dass&#160;ausschlie&#223;lich Organisationen wie &#8222;Homosexuelle und Kirche&#8221; (HuK) und &#8222;Lesben und Kirche&#8221; (LuK) im Handbuch&#160;f&#252;r Kirchengemeinder&#228;te als Anlaufstellen f&#252;r homosexuell empfindende Menschen genannt werden, wo doch&#160;klar ist, dass dort allein in Richtung der Anerkennung der homosexuellen Neigung als Kernidentit&#228;t beraten wird.</p>
<p>Ein anderes Dokument ist die j&#252;ngste Stellungnahme der Pr&#228;laturbeauftragten f&#252;r Homosexualit&#228;t, die ihre Seelsorge eindeutig nach den Zielen von HuK und LuK ausrichten.</p>
<p>Wir fordern von unserer Kirche, dass sie uns auch einen Raum zubilligt, in dem wir uns finden und eine Orientierung f&#252;r unser Leben entwickeln d&#252;rfen. Wir fordern dies nicht aus dem naiven Glauben, dass sich jeder von uns in&#160;Bezug auf seine sexuelle Orientierung einfach ver&#228;ndern k&#246;nnte. Aber wir wissen: manche von uns haben sich in&#160;Richtung Heterosexualit&#228;t dann ver&#228;ndert, als sie ihre inneren Konflikte bearbeiten und l&#246;sen konnten; manche&#160;von uns haben an Lebensqualit&#228;t gewonnen, auch wenn sie nicht f&#252;r eine heterosexuelle Partnerschaft offen sind,&#160;und andere wollen ihre Homosexualit&#228;t einfach deshalb nicht ausleben, weil sie erkannt haben, auf welchen inneren Konflikten sie basiert oder weil sie schlicht dem Wort Gottes widerspricht.</p>
<p><strong>&#160;3. Wir als betroffene Menschen, die ihre Homosexualit&#228;t aus unterschiedlichen Gr&#252;nden nicht ausleben wollen,&#160;fordern von der Kirche theologischen R&#252;ckhalt, der uns eine spirituelle Sicht f&#252;r unser Leben erm&#246;glicht.&#160;</strong></p>
<p>Jeder von uns stand und steht in seinem Leben vor der Frage, warum Gott uns die Homosexualit&#228;t zugemutet hat.&#160;Manche stehen vor der Frage, warum sich nichts an ihrer sexuellen Orientierung &#228;ndert. Oft waren wir versucht,&#160;die Bibel an unser Schicksal anzupassen oder haben unsere Nachfolge davon abh&#228;ngig gemacht, dass Gott unsere wuestenstrom e.V.&#160;sexuelle Orientierung &#228;ndert. &#220;ber die Jahre und in ehrlicher Auseinandersetzung mit der Heiligen Schrift haben&#160;wir erkannt: wir k&#246;nnen unsere Homosexualit&#228;t nicht einfach ausleben, denn Jesus verweist uns in Matth&#228;us 19, 3-9 auf den Anfang und damit auf unsere Bestimmung, indem er sagt: Der im Anfang den Menschen geschaffen hat,&#160;schuf ihn als Mann und als Frau. Sexualit&#228;t erf&#252;llt sich dabei im Sinne der Heiligen Schrift im Gegen&#252;ber und in der&#160;Einheit von Mann und Frau. Jesus, der in Matth&#228;us 19 mit Menschen &#252;ber die Frage eines von Mose gegebenen&#160;Rechtes auf Scheidung diskutiert, macht an dieser Stelle radikal deutlich, dass der Wille Gottes gem&#228;&#223; der Heiligen&#160;Schrift nicht an die menschlichen Schw&#228;chen angepasst werden soll. Jesus fordert mit seinem Verweis auf den&#160;Anfang und die urspr&#252;ngliche Bestimmung den Menschen vielmehr heraus, sich auf das von Gott in die Sch&#246;pfung&#160;gegebene Geheimnis des ebenbildlichen Seins, wie es in der leiblichen Einheit von Mann und Frau zu Tage tritt,&#160;einzulassen.</p>
<p>&#220;ber das sehen wir gerade im Hinweis auf das Geheimnis der leiblichen Einheit von Mann und Frau, dass der Leib&#160;und auch die Sexualit&#228;t untrennbar zur Gottebenbildlichkeit des Menschen geh&#246;ren. Diese spirituelle Sicht, die&#160;sich uns in der Meditation &#252;ber den &#8222;Anfang&#8221; erschlossen hat, ist f&#252;r uns Quelle der Ermutigung. Einige von uns&#160;durften die Einheit von Mann und Frau innerhalb einer Ehebeziehung zum anderen Geschlecht verwirklichen. Aber&#160;selbst dann, wenn nicht alle dem skizzierten Geheimnis innerhalb der Ehe Gestalt geben d&#252;rfen, so wollen wir dies&#160;Geheimnis dennoch anbetend durch Enthaltsamkeit und ein Leben nach den Geboten Gottes anbetend achten.&#160;Dazu unterst&#252;tzen wir uns gegenseitig, auch wenn wir wissen, dass wir damit in den Widerspruch zu der gesellschaftlichen Meinung geraten, dass man seine Triebe auszuleben hat.</p>
<p>Wir bef&#252;rchten, dass eine Kirche, die gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften im Pfarrhaus und im Pfarrdienst Raum gibt, dem Menschen die theologische und spirituelle Schau auf das Geheimnis nimmt, auf das Jesus&#160;selbst hinweist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>F&#252;r die betroffenen M&#228;nner und Frauen:</p>
<p><em>Markus Hoffmann, Stefan Schmidt;&#160;stellvertretend f&#252;r betroffene Menschen: &#160;Marcel D.; Rainer F.; Andreas M.; David M.</em></p>
<p>w&#252;stenstrom e.V. Haupstr. 72 71732 Tamm,&#160;Mai/Juni 2011<br />
</p>
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		<title>Statement der Gruppe Zwischenraum zum Thema Homosexualität</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 10:12:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Binder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorgetragen beim &#8220;Runden Tisch zum Thema Homosexualität&#8221; von Kirche für morgen am 30.05.2011 in Herrenberg An den Anfang möchten wir unseren Leitvers stellen, der auch auf der Homepage von Zwischenraum zu finden ist: Hesekiel 34,16: Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zurückbringen und das Verwundete verbinden und das Schwache stärken. Das ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Vorgetragen beim &#8220;Runden Tisch zum Thema Homosexualität&#8221; von Kirche für morgen am 30.05.2011 in Herrenberg</em></p>
<p>An den Anfang möchten wir unseren Leitvers stellen, der auch auf der <a href="http://www.zwischenraum.net/index.htm" target="_blank">Homepage von Zwischenraum</a> zu finden ist:</p>
<p><strong>Hesekiel 34,16: Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zurückbringen und das Verwundete verbinden und das Schwache stärken.</strong></p>
<p>Das ist unser Anliegen: Menschen, die wegen ihrer sexuellen Orientierung in ihren Gemeinden Ausgrenzung erfahren haben, einen Raum zu bieten, wo sie geistliche Heimat finden und neue Kraft tanken können.</p>
<p>Manche unter uns waren lange Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter in ihrer Gemeinde, wurden dann aber als Homosexuelle zur unerwünschten Person erklärt. Manche haben vergebliche Versuche einer Umorientierung hinter sich. Manche haben erlebt, dass die Kirche nicht voll hinter ihnen steht.</p>
<p><strong>Was ist nun Zwischenraum?</strong></p>
<p>Wir sind ein Hauskreis in Stuttgart, den es seit ungefähr 8 Jahren gibt. Wir treffen uns einmal im Monat, anfangs in Privatwohnungen, später in Gemeindehäusern. Wir sind 15 lesbische Frauen und 15 schwule Männer. Wir machen eine gemeinsame Freizeit und eine Maiwanderung. Einmal im Jahr gibt es ein überregionales Treffen in Wiesbaden, wo Gruppen aus Deutschland und der Schweiz teilnehmen.</p>
<p>Als Programm haben wir immer ein gemeinsames Kaffeetrinken, dann singen wir zusammen und haben eine Andacht zu einem Bibeltext. Im Anschluss daran ist Gelegenheit zu Diskussion und Austausch. Wir suchen Wege durch ein geistlich verstandenes Evangelium wieder zu einer Integration zu gelangen und in einer gemeinsamen gesamtkirchlichen Diskussion die Kirche für die Zukunft zu gestalten.</p>
<p>Uns ist da Apostelgeschichte 10 wichtig geworden, die Geschichte vom Hauptmann Kornelius: Ein römischer Hauptmann bekommt Besuch vom Apostel Petrus, die Heiden kommen in Kontakt mit dem Evangelium. Etwas vorher Unvorstellbares und Neues geschieht.</p>
<p>Und wir sind da heute auch an so einem Punkt: Eine Neuorientierung an Christus zum Thema Homosexualität: Dazu wünschen wir uns zuerst einmal eine neue Auslegung der sogenannten „Hammerverse“: Lev.18,22 und Röm.1,26.7. Ein wörtliches Verständnis ist hier weder theologisch angebracht, noch ethisch vertretbar. Gerade im seelsorgerlichen Gespräch sollte auch die Kirche homosexuell empfinden Mitgliedern Angebote machen können, ob diese ihre Sexualität leben möchten oder nicht. Bisher empfinden wir, dass die Kirche eher möchte, dass wir unsere Orientierung und unsere Partnerschaften verschweigen, weil sie nicht erwünscht sind.</p>
<p><strong>Wir wünschen uns eine Kirche, die ihre Mitglieder nicht in hetero- und homosexuell einordnet, sondern beiden eine Kirche ist.</strong></p>
<p>Weiter wollen wir eine Öffnung für eine Segnung von homosexuellen Paaren und die Änderung des Dienstrechts für das Zusammenleben von Pfarrerinnen und Pfarrern mit ihren gleichgeschlechtlichen Partnern. Wir wünschen uns, dass somit die Kirche unsere Bemühungen unterstützt auch in Bereichen unserer Gesellschaft, in denen christliche Werte wenig gelten, eben diese vorzuleben. Wir möchten auf Dauer angelegte Partnerschaften mit unserem Partner/ unserer Partnerin leben, doch dazu brauchen wir auch die gesellschaftliche Tolerierung, um diese Partnerschaften auch im Alltag leben zu können.</p>
<p>An dem geplanten Studientag sollten die Menschen, um die es geht, zu Wort kommen. Es ist uns wichtig, unser Gesicht zu zeigen und als Teil der Kirche ernst genommen zu werden. Der Brief der Altbischöfe (Maier, Sorg, Johannesdotter) hat uns sehr verletzt, er sollte zurückgenommen werden. Der aktuelle Bischof July sollte eindeutig Stellung beziehen.</p>
<p><strong>Wir erwarten von unserer Kirche, dass sie uns vor entsprechenden Verleumdungen bewahrt, vor allem vor Verleumdungen, die aus dem kirchlichen Raum kommen. Homosexualität ist nicht widernatürlich, sie ist kein Hindernis im Glauben und keine „Sünde“, wie uns oft vorgeworfen wird. Auf jeden Fall ist Homosexualität kein Grund, uns zu Mitgliedern zweiter Klasse mit eingeschränkten Rechten zu machen.</strong></p>
<p>Zwischenraum Stuttgart, 29.6.2011</p>
<p><em>zwischenraum, Postfach 2547, D &#8211; 79515 Lörrach</em></p>
<p><a href="http://www.zwischenraum.net/index.htm">http://www.zwischenraum.net/index.htm</a></p>
<p>&nbsp;<br />
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Markus Munzinger wird neuer Hauskreisreferent</title>
		<link>http://www.kirchefuermorgen.de/markus-munzinger-neuer-hauskreisreferent/</link>
		<comments>http://www.kirchefuermorgen.de/markus-munzinger-neuer-hauskreisreferent/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 10:05:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Binder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Stuttgart/Dettingen-Erms. Diakon Markus Munzinger (40) wechselt zu den Missionarischen Diensten. Der in Dettingen/Erms tätige Gemeindediakon ist jetzt zum leitenden Referenten für Hauskreisarbeit und Kirche im Grünen gewählt worden. Am 1. Februar 2012 wird er seine neue Stelle antreten, die durch den plötzlichen Tod von Vorgänger Martin Wolf im August dieses Jahres frei geworden war.   [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><span class="Apple-style-span" style="font-size: 13px; font-weight: normal;">Stuttgart/Dettingen-Erms. Diakon Markus Munzinger (40) wechselt zu den Missionarischen Diensten. Der in</span></h1>
<h1><span class="Apple-style-span" style="font-size: 13px; font-weight: normal;">Dettingen/Erms tätige Gemeindediakon ist jetzt zum leitenden Referenten für Hauskreisarbeit und Kirche im Grünen gewählt worden. Am 1. Februar 2012 wird er seine neue Stelle antreten, die durch den plötzlichen Tod von Vorgänger Martin Wolf im August dieses Jahres frei geworden war.  </span></h1>
<p>Bei den Missionarischen Diensten verantwortet Munzinger in Zukunft den Arbeitsbereich der Kirche im Grünen mit rund 1.000 Freiluftgottesdiensten pro Jahr. Außerdem wird er mit Pfarrer Johannes Eißler einer der Ansprechpartner für die schätzungsweise 5.000 Hauskreise in Bereich der Evangelischen Landeskirche in Württemberg sein. Zusammen mit dem ehrenamtlichen Vorstand der Hauskreisarbeit ist es seine Aufgabe, Hauskreisverantwortliche zu schulen und Material zur Vorbereitung von Hauskreisen herauszugeben. „Ich möchte das Evangelium durch verschiedenste Zugänge den unterschiedlichsten Menschen weitergeben“, sagt Munzinger.</p>
<div id="attachment_620" class="wp-caption alignright" style="width: 163px"><a href="http://kirchefuermorgen.de/wp-content/uploads/2011/05/Markus-Munzinger.jpg"><img class="size-full wp-image-620  " title="Markus Munzinger" src="http://kirchefuermorgen.de/wp-content/uploads/2011/05/Markus-Munzinger.jpg" alt="Synodale" width="153" height="215" /></a><p class="wp-caption-text">Markus Munzinger</p></div>
<p>Der in Schrozberg geborene und in Crailsheim aufgewachsene Munzinger war nach seiner Ausbildung an der Missionsschule in Unterweissach von 1995 bis 1999 beim Förderverein für Missionarischen Gemeindedienst in der Evangelischen Kirchengemeinde Haiterbach angestellt. Seine Schwerpunkte dort waren die Jugend- und Hauskreisarbeit. Bis 2004 verantwortete Markus Munzinger dann im Evangelischen Jugendwerk Bezirk Backnang den Bereich der Jugendlichen, schulte Mitarbeiter und war Ansprechpartner für die Jugendarbeit von neun Kirchengemeinden. Unter anderem hatte er dort die Federführung für das bezirksweite Konficamp mit rund 300 Konfirmanden und 100 Mitarbeitenden. Seit 2004 arbeitet Markus Munzinger als Gemeindediakon in Dettingen/Erms. Dort gestaltete er den traditionellen Kindergottesdienst nach dem „Promiselandkonzept“ um. In einem missionarischen Jugendcafé betreut Munzinger Jugendliche mit Migrationshintergrund.</p>
<p>Markus Munzinger ist verheiratet und hat drei Söhne. Seit zehn Jahren gehört der Diakon der Evangelischen württembergischen Landessynode an. Im Kirchenparlament leitet er den Gesprächskreis „Kirche für morgen“.<br />
</p>
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		<title>Dynamic – die Band der Leonberger Jugendgemeinde</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 13:07:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Binder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendgemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[kirchenmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Leonberg]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[In der T(h)ree Jugendgemeinde des EJW Leonberg wird zweimal im Monat zusammen Gottesdienst gefeiert. Ein Bereich davon ist die Band Dynamic, bestehend aus Timo Fesseler, Magnus Bieneck und Dominik Freidinger. Claudia Bieneck hat sich mit den dreien unterhalten.   Ihr spielt ja nun schon eine ganze Zeit zusammen. Könnt Ihr kurz erzählen, wie Ihr Euch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In der T<sub>(h)</sub>ree Jugendgemeinde des EJW Leonberg wird zweimal im Monat zusammen Gottesdienst gefeiert. Ein Bereich davon ist die Band Dynamic, bestehend aus Timo Fesseler, Magnus Bieneck und Dominik Freidinger. Claudia Bieneck hat sich mit den dreien unterhalten.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><em>Ihr spielt ja nun schon eine ganze Zeit zusammen. Könnt Ihr kurz erzählen, wie Ihr Euch gefunden habt und seit wann es Euch gibt?</em></strong></p>
<p><strong><em> </em></strong>Die Band besteht seit 2008 und wir haben uns beim  T<sub>(h)</sub>ree der Jugendgemeinde gefunden. Anfangs waren es nur Timo und Dominik, zwischenzeitlich gab es einige Wechsel und nun sind wir schon längere Zeit in dieser Besetzung: Timo – Gitarre und Gesang, Magnus – Bass und Backgroundgesang, Dominik – Drums und Backgroundgesang.<a href="http://kirchefuermorgen.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC_0441_Vga.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-933" title="DSC_0441_Vga" src="http://kirchefuermorgen.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC_0441_Vga-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p><strong><em>Könnt Ihr eine Entwicklung sehen – bei Eurer Band und im T<sub>(h)</sub>ree?</em></strong></p>
<p>Ja natürlich, unser Zusammenspiel wird immer besser, jeder achtet mehr auf den Gesamtklang. Wir sind alle offener in Bezug auf unseren Glauben geworden und sicherer im Miteinander. Zudem hat sich natürlich unser Repertoire durch den T(h)ree um einiges vergrößert. Zur Zeit schreiben wir an unseren eigenen Songs.</p>
<p><strong><em>Und wie sieht es mit dem zeitlichen Aufwand aus?</em></strong></p>
<p><strong> </strong>Ja, der Aufwand für unsere Band ist relativ groß. Wir üben regelmäßig einmal die Woche und dazu kommen dann die Sonntagnachmittage und  -abende, wenn sich der T<sub>(h)</sub>ree trifft.</p>
<p><em> </em><strong><em>Ich kann mir denken, dass Ihr mit steigendem Bekanntheitsgrad auch noch zusätzliche Anfragen habt…</em></strong></p>
<p><em> </em>Ja, das ist so. Wir spielen bei anderen Jugendgemeinden, manchmal bei einem Geburtstag, sogar bei der Heckengäumesse in Heimsheim. Unser absolutes Highlight aber war unser Auftritt bei „One Rock“  dieses Jahr in Rutesheim als Vorband!</p>
<p><strong><em>Ihr drei seid ja nun entweder mit der Schule fertig oder kurz davor. Wie geht es für die Jugendgemeinde weiter, wenn Ihr nicht mehr so viel Zeit habt?</em></strong></p>
<p>Ja, das ist ein Problem. Wir merken jetzt schon, dass manche Probe ausfallen muss. Der T<sub>(h)</sub>ree Jugendgottesdienst ist aber unsere erste Priorität. Und weil uns der wichtig ist, haben wir vor kurzem eine Nachwuchsband gegründet. Das ist zwar jetzt noch ein zusätzlicher Aufwand, weil wir die Musiker coachen, aber auf lange Sicht wird sich das lohnen. Wobei wir schon hoffen, dass wir noch einige Zeit zusammen spielen können.</p>
<p><strong><em>Ja, das wünsche ich Euch auch. Vielen Dank für das Gespräch.</em></strong></p>
<p><strong><em> </em></strong>Claudia Bieneck</p>
<p><span style="font-family: MetaCorrespondence;"><br />
</span><br />
</p>
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		<title>Zitronenfalter 2.2011 &#8211; Musik in der Kirche</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 22:10:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Binder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zitronenfalter]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Download: zitronenfalter_2011_02 Liebe Leserinnen und Leser, Musik ist ein Phänomen, das Menschen über alle Zeiten und Kulturen hinweg bewegt und erregt hat. Eine Gottesgabe, die uns zum Staunen bringt, wie Luther freimütig bekennt – und die Gott benutzt um Glauben zu wecken und zu stärken. Die Kirche singt, seit es sie gibt. Die außerordentliche Prägekraft der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Download: <a href="http://kirchefuermorgen.de/wp-content/uploads/zitronenfalter/zitronenfalter_2011_02.pdf">zitronenfalter_2011_02</a></p>
<p><strong>Liebe Leserinnen und Leser,</strong></p>
<p>Musik ist ein Phänomen, das Menschen über alle Zeiten und Kulturen hinweg bewegt und erregt hat. Eine Gottesgabe, die uns zum Staunen bringt, wie Luther freimütig bekennt – und die Gott benutzt um Glauben zu wecken und zu stärken. Die Kirche singt, seit es sie gibt.<span id="more-787"></span></p>
<p>Die außerordentliche Prägekraft der Musik bringt aber auch Diskussion und Auseinandersetzung mit sich: über Musikgeschmack, über ihren mehr oder weniger angemessenen Einsatz in ganz verschiedenen Situationen. Lange herrschte ziemlich Einigkeit darüber, was geht und was nicht. Seit einigen Jahrzehnten aber gehen die Meinungen weiter auseinander als je zuvor.<a href="http://kirchefuermorgen.de/wp-content/uploads/2011/07/Zitronenfalter_2_2011_Titel.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-789" title="Zitronenfalter_2_2011_Titel" src="http://kirchefuermorgen.de/wp-content/uploads/2011/07/Zitronenfalter_2_2011_Titel-191x300.jpg" alt="" width="191" height="300" /></a></p>
<p>Die Bandbreite der Musikstile hat sich enorm vergrößert, auch innerhalb der Kirche. Und wir freuen uns, Ihnen in diesem Heft viel Unterschiedliches vorstellen zu können – von der TEN SING-Musical-Arbeit bis zu den Stuttgarter Hymnus-Knaben, von der Church of Rock bis zum Landesposaunentag, vom Gospelchor bis zur Lobpreisbewegung.</p>
<p>Auch die neueren Arten von Kirchenmusik haben inzwischen so viel Widerhall gefunden, dass man sich gegenseitig wahrnimmt und neu schätzen lernt. Wir sind in der Kirche zumindest auf dem Weg dorthin.</p>
<p>Trotzdem bleibt noch viel zu diskutieren: Findet die neue Akzeptanz von Popularmusik auch auf der finanziellen Ebene ihren Ausdruck? Unser Ansinnen, diese Fragestellung in einer Pro &amp; Contra-Seite zu diskutieren, scheiterte daran, dass sich trotz intensiven Suchens niemand finden ließ, der für eine Fortführung der finanziellen Bevorzugung klassischer Kirchenmusik eintreten wollte. Ein Hinweis darauf, dass bisher Festgeschriebenes neu auf den Prüfstand soll? Dadurch hat Albrecht Hoch, Pfarrer einer Gemeinde in Stuttgart mit einer großen Gospelchorarbeit, auf der Pro-Seite mehr Raum, um für ein Umdenken innerhalb der Kirche zu plädieren (S.10-11).</p>
<p>Es kann dabei nur darum gehen, Neues zu fördern <em>und</em> Altes zu bewahren. Denn den Reichtum der unterschiedlichen Spielarten von Musik wollen wir uns erhalten in dem dankbaren Wissen, dass er uns von Gott gegeben ist.</p>
<p>Weiterhin viel Freude beim Musikmachen und Musikhören wünscht Ihnen Ihr</p>
<p><strong>Marc Stippich, Redaktionsleiter des Zitronenfalters</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<div><code><code><object style="width: 420px; height: 329px;" width="320" height="240" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="menu" value="false" /><param name="src" value="http://static.issuu.com/webembed/viewers/style1/v1/IssuuViewer.swf" /><param name="flashvars" value="mode=embed&amp;layout=http%3A%2F%2Fskin.issuu.com%2Fv%2Flight%2Flayout.xml&amp;showFlipBtn=true&amp;documentId=110625185650-413de86cd8ea4b35871a93a40d42aadc&amp;docName=zitronenfalter_2_2011_72dpi&amp;username=kfm2010&amp;loadingInfoText=Zitronenfalter%202.2011%20-%20Musik%20in%20der%20Kirche&amp;et=1309028601791&amp;er=51" /><embed style="width: 420px; height: 329px;" width="320" height="240" type="application/x-shockwave-flash" src="http://static.issuu.com/webembed/viewers/style1/v1/IssuuViewer.swf" allowfullscreen="true" menu="false" flashvars="mode=embed&amp;layout=http%3A%2F%2Fskin.issuu.com%2Fv%2Flight%2Flayout.xml&amp;showFlipBtn=true&amp;documentId=110625185650-413de86cd8ea4b35871a93a40d42aadc&amp;docName=zitronenfalter_2_2011_72dpi&amp;username=kfm2010&amp;loadingInfoText=Zitronenfalter%202.2011%20-%20Musik%20in%20der%20Kirche&amp;et=1309028601791&amp;er=51" /></object> </code></code></p>
<div style="width: 420px; text-align: left;"><a href="http://issuu.com/kfm2010/docs/zitronenfalter_2_2011_72dpi?mode=embed&amp;layout=http%3A%2F%2Fskin.issuu.com%2Fv%2Flight%2Flayout.xml&amp;showFlipBtn=true" target="_blank">Open publication</a> &#8211; Free <a href="http://issuu.com" target="_blank">publishing</a> &#8211; <a href="http://issuu.com/search?q=zitronenfalter" target="_blank">More zitronenfalter</a></div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;<br />
</p>
</p>]]></content:encoded>
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		<title>F&#252;r ein Umdenken bei der Kirchenmusik</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 22:03:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Binder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Gottesdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Milieus und Lebenswelten]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn der 230-k&#246;pfige Gospelchor der Stuttgarter Heilandskirche mehrfach j&#228;hrlich seine Gospelgottesdienste feiert, ist die Kirche dreimal je Sonntag voll (s. Bericht S.20f.). Albrecht Hoch ist auf der Suche nach dauerhaften Finanzierungs- und Anstellungsm&#246;glichkeiten f&#252;r dieses zukunftsweisende Projekt. Hier sein Pl&#228;doyer, die neuere Musik unverkrampft als gleichberechtigt zu etablieren und mehr zu wagen. Durch die klassische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn der 230-k&#246;pfige Gospelchor der Stuttgarter Heilandskirche mehrfach j&#228;hrlich seine Gospelgottesdienste feiert, ist die Kirche dreimal je Sonntag voll (s. Bericht S.20f.). Albrecht Hoch ist auf der Suche nach dauerhaften Finanzierungs- und Anstellungsm&#246;glichkeiten f&#252;r dieses zukunftsweisende Projekt. Hier sein Pl&#228;doyer, die neuere Musik unverkrampft als gleichberechtigt zu etablieren und mehr zu wagen.</strong></p>
<p>Durch die klassische Kirchenmusik geschieht vielfach sehr gute Arbeit und werden Gemeindeglieder in Gottesdiensten reich beschenkt. Kritische Anmerkungen erlaube ich mir im Bezug auf den strukturellen Umgang mit neuerer christlicher Musik in den Landeskirchen:</p>
<p><strong>&#8222;Orgelzentrierung&#8221;</strong></p>
<p>Die einseitige Fixierung auf Orgelbegleitung und Orgelmusik in unseren Gottesdiensten und der kirchenmusikalischen Ausbildung hat m. E. etliche negative Folgen gebracht:</p>
<p>* In vielen Kirchen ist es r&#228;umlich &#228;u&#223;erst schwierig, wenn der Gemeinde durch eine/n Kirchenmusiker/in neue bzw. wenig bekannte Lieder vermittelt werden sollen. Dort, wo die Orgel auf der Empore gegen&#252;ber dem Altar steht, ist er/sie unsichtbar, nach &#8222;hinten-oben&#8221; entr&#252;ckt.<br />
Zum Singen aber bringt man Menschen im direkten Gegen&#252;ber, durch Vor- und Mitsingen und durch gleichzeitige angemessene Liedbegleitung.<a href="http://www.kirchefuermorgen.de/wp-content/uploads/2011/07/hoch.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-837" title="hoch" src="http://www.kirchefuermorgen.de/wp-content/uploads/2011/07/hoch.jpg" alt="Pfr. Albrecht Hoch" width="200" height="160" /></a></p>
<p><strong>Die Chorlandschaft wandelt sich</strong></p>
<p>* Viele Kirchench&#246;re im Umfeld sind bereits eingeschlafen oder kaum mehr singf&#228;hig. Die Versuche, sie weiterhin gleichartig und fl&#228;chendeckend mit unseren konventionell ausgebildeten Kirchenmusikern stabilisieren zu wollen, scheinen nicht erfolgversprechend.</p>
<p>* Dass gleichzeitig etliche Gospelch&#246;re au&#223;erhalb der Kirchengemeinden gegr&#252;ndet wurden, zeigt, dass unsere Strukturen bisher wenig reformf&#228;hig sind.</p>
<p><strong>Echtes Ja zu Popmusik</strong></p>
<p>* Durch die vorhandene traditionelle Kirchenmusik werden die Finanzmittel weitgehend aufgebraucht, so dass f&#252;r die neuere christliche Musik kaum Mittel zur Verf&#252;gung stehen.</p>
<p>* Die Schwerpunkte der kirchenmusikalischen Ausbildung sind eindeutig so, dass die neuere Musik nicht nachhaltig vermittelt werden kann. Es scheint auch zeitlich nicht m&#246;glich, alte <em>und</em> neue Musik auf beiderseits hohem Niveau zu studieren. Dies gilt es schlicht zuzugeben und gleichberechtigte Wege f&#252;r die christliche Popularmusik zu schaffen.</p>
<p>* Mir scheint es wirklich so zu sein, dass viele Kirchenmusiker und Kirchenmusikerinnen nur schwer Zugang zu neuer geistlicher Musik finden. Wo sollen sie bei uns auch gelernt haben, einen Gospelchor zu leiten und groovige Musik zu machen? Auch k&#246;nnen sie i.d.R. nicht wirklich verstehen, was Jugendliche mit &#8222;Worship-Musik&#8221; verbinden und wie die Inhalte ihr geistliches Leben pr&#228;gen. Wer die &#8222;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Feiert_Jesus%21"><em>Feiert Jesus</em></a><em>&#8220;- </em>und &#8222;<a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Du_bist_Herr&amp;action=edit&amp;redlink=1"><em>Du bist Herr</em></a><em>&#8220;-</em>Liederbuch-Ausgaben nicht kennt, der lebt in einer anderen musikalischen Welt als die meisten jungen Christen in Deutschland.</p>
<p>* Auch f&#252;r die besten christlichen Popmusiker und Chorleiter gab und gibt es fast keine M&#246;glichkeit einer Anstellung im kirchlichen Bereich. Viele von ihnen sind frustriert und haben es aufgegeben, auf Ver&#228;nderungen in den kirchlichen Strukturen zu warten.</p>
<p>* Das nicht mehr ganz neue Evangelische Gesangbuch &#8222;EG&#8221; hat in seiner W&#252;rttemberger Ausgabe nur wenige Lieder mit Akkordbezeichnungen im Notenbild. Das bedeutet schlicht: Keyboarder und Gitarristen mit einfacheren musikalischen Kenntnissen haben keine M&#246;glichkeit, das evangelische Liedgut selber zu gebrauchen. Das verst&#228;rkt den Traditionsabbruch.</p>
<p>* Die heimliche Vermutung, christliche Popular- bzw. Gospelmusik sei sozusagen die Musik der &#8222;schlichteren Zeitgenossen&#8221; unter den Christen, ist auch durch die EKD-Sozialstudie zur Gospelmusik eindeutig widerlegt worden. Der Anteil an Akademikern in den Gospelch&#246;ren entspricht dem von klassischen Kirchench&#246;ren. Musikalische &#8222;Absto&#223;ungsreaktionen&#8221; bei Gospelchors&#228;nger und Gospelchors&#228;ngerinnen bestehen weniger gegen&#252;ber der klassischen Musik als gegen&#252;ber Volksmusik, Schlager, Operette usw. Allem Schubladendenken ist die viel buntere Realit&#228;t vorzuziehen, die auch die Sinus-Milieu-Studien immer komplexer zu beschreiben versuchen.</p>
<p><strong>Mutiger Neuanfang &#252;berf&#228;llig</strong></p>
<p>Die musikalische Begleitung von Gesang ist die eigentliche Herausforderung. Durch den Gebrauch von Altem und Neuem lebt der wunderbare Inhalt unserer Lieder in unserer Kirche und ihren Menschen weiter.<br />
Eine schlechte Band hat mit schlechter Orgelbegleitung zumindest gemeinsam, dass sie im Ernstfall beide lauter sein k&#246;nnen als die Menschen, die sie begleiten wollen, und dass der Gemeindegesang leiden wird.</p>
<p>Wir m&#252;ssen uns zun&#228;chst schlicht einmal eingestehen, wo wir gegenw&#228;rtig stehen. Es ist l&#228;ngst schon so, dass wir mit unseren traditionellen Gottesdiensten nur einen geringen Teil der Gemeindeglieder ansprechen und noch weniger neue Gemeindeglieder zu gewinnen verm&#246;gen.</p>
<p>Es ist nicht nur die junge, sondern l&#228;ngst auch die mittlere und &#228;ltere Generation, die gepr&#228;gt ist durch Filme wie &#8222;Sister Act I und II&#8221; und &#8222;Wie im Himmel&#8221; usw&#8230; Nicht nur bei Traugespr&#228;chen wird regelm&#228;&#223;ig nach einem Gospelchor gefragt, der den Gottesdienst mitgestalten soll.<br />
Was hindert uns eigentlich daran, musikalisch wieder n&#228;her bei den Menschen zu sein?</p>
<p><em>Albrecht Hoch ist seit 1998 Gemeindepfarrer in der Heilandsgemeinde im Stuttgarter Osten.</em></p>
<p><em>Mit dem Chorleiter Thomas Dillenh&#246;fer und dem Pianisten Alex Pfeiffer hat er 2005 in seiner Gemeinde den Chor &#8222;Gospel im Osten&#8221; gegr&#252;ndet.</em></p>
<p>Statt des anvisierten Pro &amp; Contra zur Frage: &#8222;<em>Soll moderne christliche Popularmusik der klassischen Kirchenmusik auf allen Ebenen gleichgesetzt werden?&#8221; </em>drucken wir, nachdem sich kein Contra-Autor gefunden hat, einen Artikel von Albrecht Hoch ab, der f&#252;r &#8222;Pro Popularmusik&#8221; votiert. In diesen Fragen findet derzeit ein reger Meinungsaustausch statt.</p>
<div>
<p>Dass es hier noch viel zu kl&#228;ren gibt, zeigen auch die kontroversen Reaktionen auf ein Thesenpapier, das das Amt f&#252;r musisch-kulturelle Bildung vor zwei Jahren zusammen mit dem Evang. Jugendwerk herausgegeben hat:</p>
<p><strong>3 Forderungen zur entschlosseneren F&#246;rderung der Popularmusik-Qualit&#228;t</strong> in der Evang. Landeskirche W&#252;rttemberg. Wer es noch nicht kennt, kann es sich herunterladen unter <em>www.kirchefuermorgen.de/zitronenfalter</em>.</p>
</div>
<p>&nbsp;<br />
</p>
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		<title>Gottesgeschenk und Geistesklang</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 22:02:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Binder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Gottesdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Milieus und Lebenswelten]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Menschengedenken spielt die Musik im kulturellen und religi&#246;sen Leben eine wichtige Rolle. Wie sie diese zentrale Bedeutung f&#252;r unser Leben und die Kirche bekommen bzw. behalten kann, beschreibt der Theologe und Kirchenmusiker Jochen Arnold. &#8222;Musik scheint von allen K&#252;nsten die zu sein, die uns am unmittelbarsten ber&#252;hrt&#8221; schreibt der amerikanische Musikpsychologe Robert Jourdain. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit Menschengedenken spielt die Musik im kulturellen und religi&#246;sen Leben eine wichtige Rolle. Wie sie diese zentrale Bedeutung f&#252;r unser Leben und die Kirche bekommen bzw. behalten kann, beschreibt der Theologe und Kirchenmusiker Jochen Arnold.</strong></p>
<p>&#8222;Musik scheint von allen K&#252;nsten die zu sein, die uns am unmittelbarsten ber&#252;hrt&#8221; schreibt der amerikanische Musikpsychologe Robert Jourdain.</p>
<p>Und Martin Luther sagt &#252;ber sie: &#8222;Ich w&#252;nschte gewiss von Herzen, dass jeder die g&#246;ttliche und vortreffliche Gabe der Musik lobte und priese. Ich werde von der Menge und Gr&#246;&#223;e ihrer guten Eigenschaften so &#252;bersch&#252;ttet, dass ich weder Anfang, Ende noch Ma&#223; meiner Rede finden kann. (Vorrede zu den Symphoniae iucundae von G. Rhau (1538) &#8211; WA 50, 368). Luther sch&#228;tzte an der Musik, die er als Schwester der Theologie betrachtete, eine dreifache Wirkung: Sie st&#228;rkt &#160;die Beziehung zu Gott und zu den Menschen, weitet aber auch den Blick f&#252;r die Welt als klingende Sch&#246;pfung, durch die Gott uns anredet.</p>
<p>Freilich ist die Musik nicht nur Gottesgabe, sondern auch Menschenkunst. Sie wird seit Jahrtausenden von Generation zu Generation, von Lehrern an die Sch&#252;ler &#160;weitergegeben. Um sie so auszu&#252;ben, dass sie andere Menschen anspricht und ber&#252;hrt, bedarf es der sorgf&#228;ltigen Ausbildung. Luther schreibt: &#8222;Wo aber die nat&#252;rliche Musica durch die Kunst gesch&#228;rft und poliert wird, da sieht und erkennt man [...] mit gro&#223;er Verwunderung die gro&#223;e und vollkommene Weisheit Gottes in seinem wunderbaren Werk der Musica&#8230;&#8221; (WA 50,372).<a href="http://www.kirchefuermorgen.de/wp-content/uploads/2011/07/arnold.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-832" title="arnold" src="http://www.kirchefuermorgen.de/wp-content/uploads/2011/07/arnold-201x300.jpg" alt="" width="201" height="300" /></a></p>
<p>Dies gilt sowohl f&#252;r die Instrumentalmusik als auch besonders f&#252;r die Vokalmusik. Gerade das Singen erm&#246;glicht eine &#228;sthetisch und theologisch ideale Verbindung von Klang und Wort, von T&#246;nen, Predigen und R&#252;hmen. Darauf k&#246;nnen wir in der Kirche nicht verzichten! Deshalb brauchen wir auch weiterhin eine qualifizierte Ausbildung von Kirchenmusikern und -musikerinnen!</p>
<p><strong>Wer singt, betet doppelt &#8211; wer singt, verk&#252;ndigt doppelt</strong></p>
<p>Luther verstand die Verk&#252;ndigung des Evangeliums als Klangereignis: &#8222;Evangelium&#8230;hei&#223;t auf Deutsch gute Botschaft, &#8230; davon man singt und sagt und fr&#246;hlich ist&#8221; &#8211; und stellt dankbar fest: &#8222;So predigt Gott das Evangelium auch durch die Musik.&#8221; Nicht nur Kanzel und Altar, auch Chor und Orgel sind Orte der Verk&#252;ndigung! Doch damit nicht genug: Durch die Musik bekommt auch unser Gebet eine spirituelle Verdichtung, viele Kirchenlieder sind gesungene Gebete (vgl. EG 316; 331; 347): Wer singt, betet doppelt (Augustin). Beides geschieht nun schon seit 2000 Jahren in unseren Kirchen. Kirchenmusik hat sich in dieser Zeit schon &#228;u&#223;erst vielf&#228;ltige Ausdrucksformen zu eigen gemacht: Man denke an die gregorianischen Ges&#228;nge in den Kl&#246;stern, an beschwingte Motetten der Renaissance, an die gro&#223;en Oratorien und Kantaten des Barock, an Mozarts Requiem oder Mendelssohns Elias und in neuerer Zeit nat&#252;rlich an Gospel, Praise and Worship, neue geistliche Lieder oder Musik aus der Tradition von Taiz&#233;. Alle haben sie elementaren Anteil an Verk&#252;ndigung, Klage und Lob im Gottesdienst und im Alltag der Kirche.</p>
<p><strong>Wie Musik Glauben wecken kann</strong></p>
<p>Wenn Musik eine grundlegende Ausdrucksform unseres Glaubens ist, dann wirkt sie &#252;ber die Grenzen unserer Kirchen hinaus in die Welt. Sie hat damit Anteil an der &#8222;missio Dei&#8221;, der Mission Gottes, d.h. an dem Geschehen, durch das Gott sich den Menschen bekannt macht. Will das Evangelium &#252;ber die Musik zu Menschen gelangen, die mit ihm noch nicht vertraut sind, muss es sich verleiblichen, Fleisch werden (vgl. Joh 1,14). Das bedeutet, dass die Botschaft eine Gestalt gewinnt, die den Menschen in ihrer jeweiligen Kultur vertraut ist, so dass sie verst&#228;ndlich ist und ihre Sinne erreicht. Das k&#246;nnen wir besonders in den j&#252;ngeren afrikanischen und s&#252;damerikanischen Kirchen sehen, die inzwischen ein Ja zu ihrer eigenen kulturellen Tradition gefunden haben und das Evangelium&#160; auf diese Weise auch wieder zu uns &#8222;transportieren&#8221; mit schlichten Kehrversen und faszinierenden (Trommel-)Rhythmen.</p>
<p>Auch in unserer Gesellschaft erleben wir radikale Ver&#228;nderungen. Dazu geh&#246;rt, dass Menschen unterschiedlicher kultureller Pr&#228;gung in verschiedenen Milieus nebeneinander leben. Dies wirft die Frage auf, welche musikalisch-kulturellen Formen heute n&#246;tig sind, um unserem Glauben Ausdruck zu verleihen.</p>
<p>Besonders die Diskussion um das Verh&#228;ltnis zwischen modernem und klassischem Liedgut in unseren Gottesdiensten hat diese Frage in unseren Kirchen zu einem brennenden Anliegen vieler werden lassen. Wenn wir die &#8222;Einsetzungsworte der Kirchenmusik&#8221; in Kol 3,16 betrachten, wonach das Wort Christi uns mit Psalmen, Hymnen und geistlichen Liedern bewegt, ist eigentlich klar, dass schon im NT keine poetisch-musikalische Monokultur herrschte, sondern eine Vielfalt der Stile angesagt war. Das gilt auch heute, mehr denn je: Wir brauchen Vielfalt, denn auch der Geist wirkt vielf&#228;ltig (1. Kor 12). Das hei&#223;t nicht, dass sich Kirchenmusik an den Zeitgeschmack einfach ungepr&#252;ft andocken, ja wom&#246;glich anbiedern soll. Sie ist immer auch ein Korrektiv, ein St&#252;ck Gegenkultur zum Zeitgeist. Salz der Erde und Licht der Welt zu sein (Mt 5,13) ist uns auch kirchenmusikalisch aufgetragen.</p>
<p><strong>Integrative Wirkung</strong></p>
<p>Wenn es gelingt, finden beim gemeinsamen Musizieren in der Kirche oft Menschen unterschiedlicher Herkunft und Fr&#246;mmigkeit, aber auch unterschiedlichen Alters und Milieus zusammen. Personen, denen Kirche und christlicher Glaube fremd geworden sind, k&#246;nnen in der Kirchenmusik neue religi&#246;se Beheimatung und Identit&#228;t finden. Dies gilt besonders f&#252;r die Gospelszene. Menschen lassen sich anr&#252;hren und erfreuen, sp&#252;ren Hoffnung und Begeisterung. Von daher kann Kirchenmusik dazu beitragen, Gemeinde zu bauen. Ich denke da besonders an die Altersgruppe zwischen 30 und 50, die wir mit anderen Angeboten oft wenig erreichen. Hin und wieder entfalten gerade Crossover-Formate (&#8222;Von der Gregorianik bis zum Gospel&#8221; oder &#8222;Von Bach bis Bossanova&#8221;) eine attraktive Wirkung.</p>
<p><strong>Heilsame Bedeutung</strong></p>
<p>Musik kann &#8211; mehr als reine Worte &#8211; Gef&#252;hle der Freude oder Erhabenheit, aber auch des Schmerzes ausdr&#252;cken oder ausl&#246;sen und Gef&#252;hle der Zuneigung in T&#246;ne fassen, ja vielleicht sogar wecken. Wer einmal am Sterbebett mit einem Menschen &#8222;Befiehl du deine Wege&#8221; gesungen hat und sp&#252;rte, wie die Person dabei noch einmal zur&#252;ck kommt, wei&#223;, wovon ich rede. Aber auch ein Popsong kann tr&#246;sten und neue Hoffnung geben. Ich denke an Eric Claptons &#8222;Tears in Heaven&#8221;, geschrieben anl&#228;sslich des Todes seines f&#252;nfj&#228;hrigen Sohnes:</p>
<p><em>Would you know my name if I saw you in heaven?&#160;</em><em>Would it be the same if I saw you in heaven&#8230;</em></p>
<p><em>I&#8217;ll find my way through night and day,&#160;</em><em>Cause I know I just can&#8217;t stay here in heaven.</em></p>
<p><em>Beyond the door there&#8217;s peace I&#8217;m sure,&#160;</em><em>And I know there&#8217;ll be no more tears in heaven.</em></p>
<p>Diese S&#228;tze sind ausgesprochen tr&#246;stlich, sie bringen die Hoffnung, ja die Gewissheit zum Ausdruck, dass es ein Wiedersehen geben wird dort droben&#8230;</p>
<p><strong>Kulturelle Pr&#228;gekraft</strong></p>
<p>&#220;ber die Musik wirkt Kirche kulturell pr&#228;gend auf die Gesellschaft ein. Was w&#228;ren wir ohne Bachs Weihnachtsoratorium, ohne Brahms&#8217; Requiem oder H&#228;ndels Messias?</p>
<p>Moderne Popmusik hat wesentliche Wurzeln in den traditionellen Spirituals, die &#252;ber die Gospelmusik weiter in unsere Gesellschaft hineinwirken. Es ist erstaunlich, wie viele ber&#252;hmt gewordene Popstars urspr&#252;nglich in Gospel- und Kirchench&#246;ren beheimatet waren (z.B. Mahalia und Michael Jackson, Whitney Houston, Cliff Richard u.a.).</p>
<p>Musik wirkt aber auch kritisch auf die Kultur ein. Hierin liegt eine St&#228;rke popul&#228;rer Musik, z.B. in Protestsongs und musikalischem Kabarett. Gerade Spirituals und Gospels bieten Texte mit revolution&#228;rem Sprengstoff. Beispielhaft sei hier an das Lied <em>We shall overcome</em> erinnert, das die schwarze Widerstandsbewegung der 1960er-Jahre um Martin Luther King begleitet und gest&#228;rkt hat. Aber auch die Avantgarde, also die &#8222;Neue Musik&#8221; des 20. und 21. Jahrhunderts, bildet eine wichtige Gegenstimme.</p>
<p><strong>Vielstimmigkeit</strong></p>
<p>Gottes Geist bef&#228;higt nicht nur unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Gaben (vgl. 1. Kor 12), er ben&#252;tzt auch unterschiedliche T&#246;ne und Kl&#228;nge, verschiedene Rhythmen und Musikstile von der archaischen Gregorianik bis zum komplexen Jazz, von der barocken Vokalpolyphonie bis zum begeisternden Gospel, vom meditativen Choral bis zum &#8222;abgefahrenen&#8221; Rap. Es gibt keinen Musikstil, der sakrosankt oder aber v&#246;llig ungeeignet f&#252;r den kirchlichen Gebrauch w&#228;re. Es bleibt eine f&#252;r unsere Kirche zentrale Aufgabe und spannende Herausforderung, Musik so zu f&#246;rdern und zum Klingen zu bringen, so dass sie bei den Menschen Kopf und Herz erreicht und zum Denken und Danken anregt.</p>
<p><strong>Summe</strong></p>
<p>Kein anderer als Paul Gerhardt hat die Bedeutung der Kirchenmusik in einer Liedstrophe (&#8222;Ich singe dir mit Herz und Mund&#8221;, EG 324,1) unvergleichlich zum Ausdruck gebracht.</p>
<p><em>&#8222;Ich singe dir mit Herz und Mund.&#8221;</em> Das beste und h&#246;chste Ziel jeder Musik ist es, Gott zu loben und ihm die Ehre zu geben. Menschen erheben ihre Herzen und machen mit bewegenden Kl&#228;ngen und inspirierten Rhythmen den Sch&#246;pfer gro&#223;. <em> </em></p>
<p><em>&#8222;Ich sing und mach auf Erden kund!&#8221;</em><strong> </strong>Das besondere Profil protestantischer Kirchenmusik ist die Verk&#252;ndigung des Evangeliums von Jesus Christus. Sie l&#228;dt zum Glauben ein und ermutigt zu einem erf&#252;llten Leben mit Gott.</p>
<p>Den beiden liturgischen entsprechen zwei spirituelle Aspekte des Singens:</p>
<p><em>&#8222;Herr, meines Herzens Lust!&#8221;</em><strong> </strong>Wenn ein Mensch vor Gott singt und musiziert, geschieht das nicht nur mit der Stimme oder mit den H&#228;nden; vielmehr kommt der ganze Mensch zum Klingen, summt und lacht, jubelt, klatscht und tanzt. Kirchenmusik macht Freude, sie darf im besten Sinne des Wortes <em>lust</em>voll sein und be-geistern. <strong> </strong></p>
<p><em>&#8222;Was mir von dir bewusst.&#8221;</em> Evangelische Kirchenmusik er&#246;ffnet uns neue Zug&#228;nge zu den Inhalten des Glaubens. So geschieht Vergewisserung und &#8222;Bewusstseins-Bildung&#8221;; wir werden durchklungen vom &#8222;Sound des Geistes&#8221;, der uns geistlich und geistig aufbaut und bildet.<em> </em></p>
<p><em>Jochen Arnold, habilitierter Theologe und A-Kirchenmusiker, ist Direktor des Evang. Zentrums f&#252;r Gottesdienst und Kirchenmusik im Michaeliskloster Hildesheim.</em></p>
<p>&nbsp;<br />
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