Kirchenpolitik - unsere Themen

Folgende Themen wurden von "Kirche für morgen" in den letzten Jahren in die Kirchenpolitik eingebracht:

Abendmahlsantrag 
Kirche für morgen hat einen Antrag initiiert, der endlich auch das ermöglichen sollte, was schon längst - ohne dass es erlaubt ist - Praxis ist: dass z.B. in Hauskreisen das Abendmahl gefeiert werden kann.  Näheres dazu finden Sie hier. 

Antrag zur Änderung des Pfarrerwahlgesetzes
Kirche für morgen hat einen Antrag formuliert, der es Gemeinden ermöglichen soll, Pfarrerinnen und Pfarrer frei und direkt zu wählen. Keine der anderen Gruppierungen hat diesen Antrag unterstützt. Die Gemeinden seien nicht so mündig, wurde uns signalisiert. Näheres dazu finden Sie hier.

Jugendkirche unterstützen 
Kirche für morgen hat von Anfang an aktiv mitgearbeitet, Jugendkirchen zu entwickeln und ist sehr froh, dass nun alle Gesprächskreise diese Initiative aufgegriffen haben und unterstützen. Näheres dazu finden Sie hier.

Seniorenkirche?
Wir haben durch eine Kirchenzählung nach Alter getrennt erfahren, wie die Altersstruktur in württembergischen Gottesdiensten aussieht. Näheres dazu finden Sie hier

Den Reformationstag wiederbeleben: "Churchnight" 
Kirche für morgen hat 2001 die erste "Churchnight" am Reformationstag veranstaltet, dass daraus jetzt eine landeskirchliche Initiative geworden ist, erfüllt uns mit großer Freude. Was daraus geworden ist, finden Sie unter www.churchnight.de


Vorschlag zur Eröffnung einer zweiten Säule der Kirchenfinanzen
Kirche für morgen hat vorgeschlagen, eine zweite Säule neben der Kirchensteuer für die Finanzierung der Gemeinden zu eröffnen. Dieser enthält zwei Grundideen:
a) Die Gründung von Fördervereinen in den Gemeinden wird durch die Kirchenleitung gefördert. - Es gibt in der Landeskirche mehrere Glockensachverständige, aber niemanden der Fördervereine fördert.
b) Jeder gespendete Euro soll aus Kirchensteuermitteln verdoppelt werden. Dies setzt Potenziale in den Gemeinden frei.
Markus Munzinger hat diese Vorschläge in die Haushaltsdebatte eingebracht. 
Näheres dazu finden Sie hier

Gemeindewechsel ermöglichen
Wussten Sie, dass wer sich zu einer anderen Gemeinde umgemeinden lässt, bei seiner neuen Gemeinde weder mitgezählt wird, noch dafür Kirchensteueranteile an die neue Gemeinde fließen?
Wir setzen uns dafür ein, dass jede/r die Gemeinde wählen kann, die für ihn oder sie passend ist - und dass diese Wahl dann auch Konsequenzen bei der Zählung und Finanzzuweisung an die Gemeinden hat. Wir unterstützen deshalb eine Petition von ca. 200 Betroffenen an den Landeskirchenausschuss, hier eine Änderung herzbeizuführen. Die Petition ist Anfang Dezember beim Landesbischof eingegangen - erst im Mai 2007  (also 5 Monate später!) kam auf nochmalige Nachfrage schriftlicher Bescheid, dass der Landeskirchenaussschusss dafür nicht zuständig sei und es nun an das entsprechende Dezernat weitergeleitet worden sei. Die Initiativgruppe prüft nun, ob diese Praxis einer gerichtlichen Prüfung unterzogen wird. Die Petition zum Reformationstag 2006 finden Sie hier.