kfm intern - Was die sieben Zitronen beschäftigt ...

Was die sieben Zitronen beschäftigt ...
Gerüche aus der Landessynode

Kerstin Leuz fasst zusammen.

Kirchliche Präsenz in Schulen

Zur Debatte um die Schulpolitik fordert Kirche für morgen, dass die Evangelische Landeskirche verstärkt eigene Modelle entwickelt und evangelische Schulen mit eigenem Profil für alle Bildungsgänge entstehen können. Jugendarbeit und Kirchengemeinden sollen sich aktiv in die Gestaltung von Ganztagesschule einbringen. Schüler/innen aus unterschiedlichen Milieus müssen wahrgenommen werden und eine Chance auf Bildung bekommen.

Evangelische Europa-Synode

Markus Brenner fordert in einer Presseerklärung die Einführung einer europäischen Evangelischen Synode. Brenner hofft dabei auf eine europaweite Bearbeitung sozialpolitischer Fragestellungen. Themen wie die Verfolgung von Christen, Abtreibung, das ökumenische Miteinander, Verlierer der Globalisierung und Bewahrung der Schöpfung müssen besprochen werden. Geplant ist eine Begegnung mit Synodalen der evangelischen Kirchen in Europa.

Geschäftsordnung verändern

Die Gruppierung Offene Kirche fordert die Einführung eines Fraktionsstatus der Gesprächskreise, d.h. Anträge sollen künftig unabhängig von der Zahl der Unterzeichnenden von Gesprächskreisen eingebracht werden können. Dafür spricht, dass gruppierungseigene Anliegen kompromissloser eingebracht werden und Debatten profilierter geführt werden können. Der Gesprächskreis übergreifende Austausch erfolgt dagegen erst in den Ausschüssen. Außerdem wurde vorgeschlagen, dass man bereits mit fünf Synodalen ein Gesprächskreis sein kann. Der Antrag wurde an den Rechtsausschuss verwiesen. Grundsätzlich stellt sich die Frage, ob Synodale „Vertreter/innen aller Kirchengenossen“ oder „Vertreter/innen eines Gesprächskreises“ sind.

Kerstin Leuz,
Landessynodale, arbeitet als Bezirksjugendreferentin und Religionslehrerin in Oedheim


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