Tierisch ernst - was wir von Pinguinen lernen können

Tierisch ernst -

was wir von Pinguinen lernen können

Pinguine wackeln, wanken und watscheln, aber sie fallen nicht um. Wenn Menschen beim Gehen derart wackelten, würde das zwangsläufig geschehen. Dennoch laufen Pinguine weite Strecken bis zu ihren Nestern, z.B. ca. 100 km vom Südpolarmeer in die innere Antarktis hinein. Amerikanische Forscher studieren derzeit ihre Fortbewegungsstrategie, um gebrechlichen Menschen oder solchen mit Fußverletzungen Hilfestellungen geben zu können. Für die Wissenschaftler ist das Thema „Was Menschen von Tieren lernen können“ ein weites Feld. Vielleicht ein Wink, uns selbst mit unserer Denk- und Lebensweise nicht so tierisch ernst zu nehmen, sondern Horizonterweiterndes auch bei uns unzulänglich scheinenden Menschen (und Tieren!) zu entdecken. (sti)


Wenn Kirche feuer fängt ...

Herausfordernde Impulse beim Forum von Kirche für morgen

Hörenswert!

Dr. Wolfgang Bittner referierte vor 250 Besuchern beim diesjährigen Fo­rum im Bernhäuser Forst. Der Be­auf­tragte für Spiritualität in der Kirche von Berlin-Brandenburg forderte eine Umorientierung von der Betreuungskirche zur Beteiligungskirche:
Die lebendige Kirche der Zukunft lebt von der Heiligkeit Gottes und nicht von der Aktivität der Menschen.
Gibt es in meiner Gemeinde Orte, Frei-Räume, wo ich Gott genießen kann und Impulse für mein Leben von ihm empfange? Kirche lebt davon, dass es Fenster gibt, durch die man hinaussehen kann in die Welt Gottes.
Die lebendige Kirche der Zukunft entsteht aus dem Hören und nicht aus unserem Reden.
Zwingli sagt: Kirche ist die, die sein Wort hört. Ein Hörereignis ist Ausgangspunkt des Glaubens: „Der Glaube kommt aus dem Hören“. (Römer 10,17) Es geht darum, Gottesdienste zu feiern, die dem Hören Raum geben. Kirche muss Räume eröffnen, wo sich dieses Hören erleben lässt.
Die lebendige Kirche der Zukunft lebt von der Beteiligung der Gemeindeglieder und nicht von ihrer Betreuung.
Was in der Gemeinde nicht durch Gemeindeglieder geschieht, geschieht in Wirklichkeit nicht. Die Würde und Lebenskompetenz der Gemeindeglieder muss geachtet werden. Begründet ist dies in Christus, der uns als der Heilige begegnet, als der Redende und als der Regierende, der uns die Würde gibt und zu­gesteht, uns an der lebendigen Kirche der Zukunft aktiv zu beteiligen.
Nach einer Mitschrift von Michael Josupeit. Mehr gibts hier