Zu guter letzt

„Tradition ist Weitergabe des Feuers, nicht Anbetung der Asche.“ (Gustav Mahler)


Kirche für morgen-Forum „Wenn Kirche Feuer fängt“

Sonntag, 1. März 2009, 12.00 bis 18.00 Uhr Bernhäuser Forst (Stetten/F)
Begegnung mit Menschen, die Hoffnung für diese Kirche haben – oder suchen
Nachdenken in Seminaren und Gesprächen
Impulse durch das Referat von Dr. Wolfgang Bittner: „Das Feuer wieder entdecken – von der Betreuungs- zur Beteiligungskirche“
Feiern im Gottesdienst zu dem Jesuswort: „Ich bin gekommen, ein Feuer anzuzünden auf Erden.“
Ausführliche Informationen und Anmeldung: hier.

Weihnachten – und keiner kann was dafür …

Maria und Josef suchen in Bethlehem nach einer Unterkunft. Kurz angebunden meint ein Wirt: „Tut mir leid. Nichts frei. Alles belegt!“ Josef erwidert: „Aber siehst du nicht, dass Maria schwanger ist?!“ Darauf der Wirt pikiert: „Und? Kann ich da was dafür?“ Josef, etwas verwirrt: „Ja – ich etwa?“

Für Agnostiker und Schweizer

„Muttr“ fragt der Buab aus dem abschlossenen, abgelegenen Hochtal in der Schweiz. „Muttr, wohna hintr dr Berg au no Lütt?“ Darauf die Mutter „Buab, wir wollet net grübela …!“

Plädoyer für ein Christentum aus Fleisch und Blut

Gott lässt sich auf die Wirklichkeit dieser Welt ganz und gar ein. Er probiert es nicht nur mal aus. Es ist sein Programm von der Krippe bis zum Kreuz. Was macht die Kirche daraus? Dazu einige anregende Zitate aus dem Buch „Der nackte Gott“ des amerikanischen Franziskanerpaters Richard Rohr:

„Die Kirche, die Paulus aufbaute, sah sich selbst als Inkarnation Jesu. Sie glaubte an das Evangelium und lebte es: Jesus Mensch werdend, sterbend, auferstehend. Das war ihr Lebensmuster. Im Lauf der Jahrhunderte hat sich dieses volle Evangelium oft in Teil-Evangelien aufgelöst, die die unterschiedlichste Gestalt annehmen konnten: Theologie ohne Lebensstil, Liturgie ohne Gemeinschaft, Priester ohne Laien, Institution ohne Menschen, Moral ohne Liebe, geistliche Erlebnisse ohne den Leib Christi – und schließlich als letztes, unausweichliches Ergebnis: Kirche ohne gelebtes Leben.“
„An Pfingsten wird die Kirche geboren und definiert! Sofort ist von Gemeinschaft, Lebensstil und Güterteilung und vollmächtiger Verkündigung die Rede. Das alles gehört zusammen! Was sie geglaubt haben, das haben sie alsbald in die Tat umgesetzt. Die ersten Christen verkündigten nicht nur das Evangelium – sie wurden selbst Evangelium, gute Nachricht.“
Das Buch „Der nackte Gott“ ist zur Zeit vergriffen, aber über‘s Internet noch erhältlich. (ms)